Mo, 19. Februar 2018

Grausige Tat

29.08.2011 19:54

Russland: Kannibale aß seine Online-Bekanntschaft auf

Ein grausiger Fall von Kannibalismus beschäftigt derzeit Russland: Die Polizei verhaftete in der Stadt Murmansk im Nordwesten des Landes einen Mann, der eine homosexuelle Internetbekanntschaft bei sich zu Hause getötet und aufgegessen haben soll. Obwohl Fälle von Kannibalismus als äußerst selten gelten, ist dies in Russland der zweite Vorfall binnen weniger Monate.

Wie die lokalen Ermittler am Montag angaben, lud der 21-Jährige den elf Jahre älteren Bekannten vor gut einer Woche zu sich nach Hause ein, wo er ihn erstach und zerteilte. Daraufhin habe er das Fleisch des Mannes zu Steaks und Würsten verarbeitet und tagelang davon gegessen. "Das einzige Motiv des Täters war sein Wunsch, Menschenfleisch zu essen", zitierte die russische Nachrichtenagentur RIA Nowosti den Chefermittler Fjodor Bljudjonow.

Der Kannibale habe sein Opfer auf einer Internetseite für Homosexuelle gesucht, weil diese "zurückhaltende" Menschen seien, "die es vorziehen, ihre Kontakte nicht öffentlich zu machen". Der Täter hätte womöglich vor, "noch ein Dutzend anderer Menschen zu sich zu locken", sagte Bljudjonow.

Moskauer aß Nieren als Ragout
Erst im Mai war ein 35-Jähriger in Moskau festgenommen worden, der einen Bekannten getötet und dessen Nieren als Ragout gegessen haben soll. Im Tiefkühlfach des psychisch Kranken waren laut Polizei weitere Nierenteile des Opfers gefunden worden. Die Ermittler waren dem Verdächtigen auf die Spur gekommen, nachdem Passanten am Moskwa-Fluss Leichenteile gefunden hatten.

Der unter einer Persönlichkeitsspaltung leidende Mann räumte den Mord nach Darstellung der Ermittler ein. Unklar war aber, warum der mutmaßliche Täter eine Vorliebe für Menschenfleisch entwickelte. Medien zufolge lebte der Mann von einer Invalidenrente und musste keinen Hunger leiden.

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