Di, 17. Oktober 2017

Zu langsam gefahren

27.08.2011 11:10

Frau bespuckt und Kopfstoß verpasst: Elf Monate Haft

Diese Fahrt von Wienerherberg nach Schwadorf in Niederösterreich wird eine 21-Jährige wohl nicht so schnell vergessen. Weil sie in den Augen eines 33-jährigen Mannes zu langsam unterwegs war, nötigte er sie zum Anhalten, bespuckte sie und verpasste ihr schließlich noch einen Kopfstoß. Nun stand er vor Gericht - das nicht rechtskräftige Urteil: elf Monate Haft.

"Ich fuhr so schnell, wie es erlaubt war", erzählte die junge Frau vor Gericht. Doch das war dem vorbestraften 33-jährigen Schwadorfer offenbar nicht schnell genug: Er überholte die 21-Jährige, zwang sie zum Anhalten, beschimpfte sie und spuckte sie an. Als "Abmahnung" verpasste er ihr auch noch einen Kopfstoß. Die geschockte Lenkerin erstattete Anzeige.

Vor Gericht gab sich der Rowdy uneinsichtig und versuchte erneut, sein Opfer einzuschüchtern. Davon unbeeindruckt zeigte sich jedoch Richterin Karin Santa – sie verurteilte ihn wegen Nötigung sowie Körperverletzung und wandelte eine bestehende bedingte Strafe in eine unbedingte um. Der Mann muss nun für elf Monate hinter Gitter, das Urteil ist nicht rechtskräftig.

Das könnte Sie auch interessieren
Kommentar schreiben

Sie haben einen themenrelevanten Kommentar? Dann schreiben Sie hier Ihr Storyposting! Sie möchten mit anderen Usern Meinungen austauschen oder länger über ein Thema oder eine Story diskutieren? Dafür steht Ihnen jederzeit unser krone.at-Forum, eines der größten Internetforen Österreichs, zur Verfügung. Sowohl im Forum als auch bei Storypostings bitten wir Sie, unsere AGB und die Netiquette einzuhalten!
Diese Kommentarfunktion wird prä-moderiert. Eingehende Beiträge werden zunächst geprüft und anschließend veröffentlicht.

Kommentar schreiben
500 Zeichen frei
Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).