Do, 23. November 2017

Keine Genehmigung

26.08.2011 15:28

Kuhfans atmen auf: „Yvonne“ darf weiterleben

Die Fans der seit Wochen in Bayerns Wäldern untergetauchten "Yvonne" (Bild) müssen den Abschuss ihrer Lieblingskuh nicht länger fürchten. Das Landratsamt in Mühldorf am Inn hat die Abschussgenehmigung am Freitag endgültig aufgehoben. Die Behörde erlaube es lediglich drei Experten, der Kuh einen Schuss mit dem Betäubungsgewehr zu versetzen, teilte eine Sprecherin mit.

Da das Tier vor einigen Wochen mehrmals eine Staatsstraße gekreuzt hatte und vor ein Polizeiauto gelaufen war, hatte das Landratsamt die Abschussgenehmigung erteilt - "um den Straßenverkehr zu sichern". Vor zwei Wochen war die Erlaubnis zum Abschuss dann bis Freitag ausgesetzt worden.

Bisherige Einfang-Versuche gescheitert
Vertreter des Gnadenhofs Gut Aiderbichl versuchen seither, die Kuh mit großem Aufwand einzufangen - bisher allerdings vergeblich. Das Landratsamt bat nun, "die Kuh möglichst in Ruhe zu ihrem gewohnten Tagesrhythmus kommen zu lassen".

Yvonne gehörte ursprünglich einem Bauern in Österreich, der die Kuh aber nach Bayern verkaufte. Dort sollte sie gemästet und dann geschlachtet werden. Als ob sie ihr Schicksal ahnen konnte, entwischte sie am 24. Mai von einer Weide. Gut Aiderbichl hat die Kuh für 1.000 Euro gekauft, um ihr in Deggendorf das Gnadenbrot zu geben.

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