So, 18. Februar 2018

Fauxpas beim ÖFB

27.08.2011 10:05

Windtner: "Trottel-Sager" war "nicht für Dritte bestimmt"

Die "Trottel-Causa" im ÖFB schlägt weiter hohe Wellen, auch wenn der Präsident des Fußballverbandes, Leo Windtner, zu beruhigen versucht. In einem Schreiben an die Redaktion des betroffenen Journalisten entschuldigt er sich für die Vorfälle am Dienstag. Etwas skurril wirkt allerdings die Erklärung, dass die Aussagen nach der von Constantini abgebrochenen Pressekonferenz "in keinster Weise für Dritte bestimmt" waren. Leider (für den ÖFB) wussten dies die eingeschalteten Mikrofone allerdings nicht.

Das Schreiben von Windtner an 90minuten.at im Wortlaut: "Bei allem Verständnis über Ihre Verärgerung nach der – vorzeitig beendeten - Pressekonferenz darf ich Sie im Gegenzug um Ihr Verständnis bitten, dass wir diese Causa nicht weiter öffentlich kommentieren möchten und werden."

Gleichzeitig betont der ÖFB-Präsident aber, dass der Sache nachgegangen wird: "Sie dürfen sicher sein, dass wir intern mit allen Beteiligten des ÖFB sehr ernsthaft über die Begleiterscheinungen der Veranstaltung sprechen werden. Wir bedauern selbstverständlich - nach eingehendem Anhören und –sehen der Videoaufzeichnung - die gewählte Ausdrucksweise, möchten aber darauf hinweisen, dass das kurze "Gespräch" von Franz Wohlfahrt und Manfred Zsak nach dem Ende der offiziellen Pressekonferenz stattfand und der Inhalt in keinster Weise für Dritte bestimmt war."

Die "Trottel-Causa" im ÖFB
Zu dem Eklat war es am Dienstag gekommen, nachdem der betroffene Journalist es gewagt hatte, eine kritische Frage an das Podium zu richten. Teamchef Dietmar Constantini stapfte daraufhin beleidigt aus dem Saal, seine Co-Betreuer fühlten sich jedoch noch dazu bemüßigt, die Situation zu kommentieren - ohne zu wissen, dass die Mikrofone noch eingeschaltet waren. Manfred Zsak fragte deutlich hörbar, ob "der mit dem Kapperl da hinten fett" sei, Franz Wohlfahrt entkam: "So ein Trottel." (Bericht und Video in der Infobox)

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