Sa, 24. Februar 2018

US-Ostküste bedroht

25.08.2011 17:22

Sturm "Irene" wird immer schneller - und fordert Tote

Der Hurrikan "Irene" hat in der Karibik mindestens vier Menschen das Leben gekostet. Außerdem gibt es mehrere Vermisste. Nun nimmt der Sturm Kurs auf die US-Ostküste - und wird dabei immer schneller. Mittlerweile soll "Irene" ihr Tempo bereits auf 195 km/h gesteigert haben, Böen erreichen in Spitzen sogar unglaubliche 240 km/h.

"Irene" hatte sich am Samstag in der Karibik gebildet. In Puerto Rico wurden am Montag infolge von Sturmschäden rund 800.000 Menschen von der Stromversorgung abgeschnitten. In Puerto Rico und später in der Dominikanischen Republik starben mindestens zwei Menschen, auch in der Nachbarrepublik Haiti wurden zwei Menschen nach heftigen Regenstürmen in einer Schlucht von den Wassermassen fortgespült.

Böen bis zu 240 km/h schnell
Auch im Südosten der Bahamas habe der Wirbelsturm schwere Schäden angerichtet, berichtete der Nachrichtensender CNN. Mehrere Häuser seien zerstört worden. In einigen Gegenden sei der Strom ausgefallen. Berichte über Verletzte liegen noch nicht vor. Nach Angaben des US-Hurrikanzentrums NHC in Miami erreichten die Böen Geschwindigkeiten von bis zu 240 Stundenkilometern.

Nach Angaben des Hurrikanzentrums dürfte das Zentrum von "Irene" auf dem Weg zur US-Ostküste Windgeschwindigkeiten von bis zu 217 km/h erreichen und auf die zweithöchsten Hurrikan-Kategorie vier hochgestuft werden.

Erste Evakuierungen in North Carolina
Im US-Bundesstaat North Carolina begannen die Behörden schon am Mittwoch mit den Evakuierungen bedrohter Orte. Touristen im beliebten Strandresort Outer Banks wurden in Sicherheit gebracht. Die Behörden ordneten zudem die Evakuierung der vorgelagerten Urlaubsinseln Ocracoke und Hatteras an. "Das wird ein sehr großer Sturm, deshalb nehmen wir ihn sehr ernst", sagte Gouverneur Bev Perdue. Die Ausläufer des Hurrikans waren nach Angaben der Meteorologen im Umkreis von 400 Kilometern zu spüren.

Genau vorhersagen lässt sich der Weg des Hurrikan nach den Worten von NHC-Chef Bill Read nicht, doch werde damit gerechnet, dass er am Samstag Cape Hatteras in North Carolina erreichen werde. Am Sonntag werde "Irene" am östlichen Ende von Long Island in New York sowie in New England erwartet. Die US-Marine wies vorsorglich sämtliche Schiffe im Flottenstützpunkt Hampton Roads in Virginia an, den Hafen zu verlassen. Wie der Kommandeur der 2. Flotte, Vize-Admiral Daniel Holloway, erklärte, können die Schiffe einen solchen Sturm besser auf offener See überstehen.

Obamas Urlaubsinsel möglicherweise auch betroffen
Auf seinem Weg könnte auch die Promi-Insel Martha's Vineyard in Massachusetts liegen, auf der US-Präsident Barack Obama und seine Familie derzeit ihren Urlaub verbringen.

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