Mi, 17. Jänner 2018

Teurer Geschmack

25.08.2011 12:51

Hund in den USA frisst Diamanten um 10.000 Dollar

"Diamonds are a girl's best friend", sang schon Marilyn Monroe. Das dürfte allerdings auch auf Hund "Honey Bun" zutreffen. Der freche Spitz aus Albany im US-Bundesstaat Georgia hat seinen teuren Geschmack unter Beweis gestellt, indem er kurzerhand Diamanten im Wert von 10.000 Dollar (rund 7.000 Euro) verspeiste.

Honey Buns Herrchen Chuck Roberts ist Miteigentümer eines Juweliergeschäfts. Sein Hund gehört dabei praktisch schon zum Inventar. "Die Kunden kennen Honey Bun, manche kommen sogar nur wegen ihm", so Roberts im Gespräch mit dem TV-Sender WALB. Der vorwitzige Hund spaziert oft auf dem Tresen herum und "bewacht" die edlen Schmuckstücke.

Als Chuck Roberts jedoch einige Diamanten, die zu Ohrringen verarbeitet werden sollten, auf dem Tisch im Hinterzimmer des Ladens liegen ließ und sich einer Kundin im Verkaufsraum zuwendete, nahm es der Spitz mit seinem Beschützerinstinkt wohl etwas zu genau und fraß die wertvollen Steine einfach auf.

Als Roberts zurückkehrte und mit Schrecken feststellte, dass die Steine fort waren, suchte er zuerst die Schuld bei sich selbst. "Ich habe überall gesucht, dachte schon, ich hätte sie verschlampt", so der Juwelier. Doch dann fiel sein Verdacht auf den treuherzig blickenden Honey Bun. "Irgendwie war mir klar, dass er die Diamanten gefressen hat."

Diamanten gelangten auf natürlichem Weg ins Freie
Da man allerdings auf Röntgenbildern keine Diamanten erkennen kann, verlief der sofortige Besuch beim Tierarzt ergebnislos. Lediglich einige schwarze Pünktchen im Bauch des Hundes waren zu sehen. Glücklicherweise fanden die Steine am nächsten Tag einen natürlichen Weg aus Honey Buns Verdauungstrakt.

"Ich hab natürlich nicht mit ihm geschimpft und werde es auch nicht tun", so Chuck Roberts. "Meine Frau und ich sind froh, dass es Honey Bun wieder gut geht. Außerdem war es ja meine Schuld, denn ich habe den Sessel so stehen lassen, dass er überhaupt auf den Tisch springen konnte." In Zukunft werde man die wertvollen Steine aber besser im Auge behalten, vor allem, wenn Honey Bun wieder einmal eine Runde im Juweliergeschäft dreht.

Symbolbild

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