Mo, 26. Februar 2018

Wettskandal

25.08.2011 13:42

Fenerbahce legt Einspruch gegen CL-Ausschluss ein

Der türkische Meister Fenerbahce Istanbul wird Einspruch gegen den Ausschluss aus der Champions League einlegen. Der finanzielle Verlust beläuft sich nach Angaben des Klubs, der durch Vizemeister Trabzonspor ersetzt wird, auf rund 25 Millionen Euro. Mit seinem Urteil habe sich der türkische Verband dem ungesetzlichen Vorgehen der UEFA gebeugt, erklärte Fenerbahce, das sich im Mittelpunkt der Ermittlungen zum Wett- und Manipulationsskandal befindet.

Insgesamt stehen in der Türkei 19 Liga-Spiele unter dem Verdacht, manipuliert worden zu sein. Wegen des Skandals war der Saisonbeginn der Süper Lig bereits um einen Monat verschoben worden. Über mehr als 30 Spieler und Offizielle - darunter auch Fenerbahce-Präsident Aziz Yildirim - wurde Untersuchungshaft verhängt.

Den Platz von Fenerbahce wird nun der türkische Vizemeister Trabzonspor einnehmen. Damit steht Athletic Bilbao fix in der Europa-League-Gruppenphase. Die Basken waren Trabzonspors Gegner im EL-Play-off (Hinspiel 0:0), das für Donnerstag in der Türkei geplante Rückspiel wurde abgesagt. Ob Trabzonspor auch aus Topf drei - wie bei Fenerbahce vorgesehen - gelost wird, teilte die UEFA noch nicht mit.

Meistertitel wird nicht aberkannt
Der türkische Verband hat mit der Entscheidung laut eigenen Angaben dem Druck der UEFA nachgegeben. "Sonst hätte es Sanktionen gegen Fenerbahce und den nationalen Verband gegeben", hieß es. Allerdings wurde noch am Dienstag bestätigt, dass Fenerbahce der Meistertitel 2010/11 nicht aberkannt wird.

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