Mo, 19. Februar 2018

16 Hektar betroffen

25.08.2011 14:56

Wälder in Stmk und in Osttirol standen in Flammen

Eine Fläche so groß wie acht Fußballfelder ist am Mittwoch in Strechen in der steirischen Gemeinde Rottenmann im Bezirk Liezen in Flammen gestanden. Laut Feuerwehr wurde der Brand am Donnerstag unter Kontrolle gebracht - weiterhin sind aber Männer im Einsatz, um die neuerliche Ausbreitung von Glutnestern zu verhindern und Sicherungsarbeiten durchzuführen. In Osttirol konnte für den seit Dienstag früh wütenden Waldbrand im Hinteren Defereggental mittlerweile "Brand aus" gegeben werden.

Vier Hubschrauber und 70 Mann der umliegenden Feuerwehren waren in der Steiermark im Löscheinsatz, um den sechs Hektar großen Waldbrand in dem sehr steilen und unwegsamen Gelände zu bekämpfen. "Wir haben den Brand mittlerweile im Griff", sagte Einsatzleiter Gerhard Pötsch, Bezirksfeuerwehrkommandant von Liezen, am Mittwochabend.

"Einsatz ziemlich gefährlich"
Bis 20.30 Uhr waren die vier Hubschrauber im Einsatz. Das Löschwasser wurde aus einem nahe gelegenen Fischteich bezogen. Die Flieger bekämpften damit aber nicht nur die Flammen, sondern belieferten auch jene Feuerwehrmänner, die zu Fuß in dem steilen Gelände auf etwa 1.300 Metern Seehöhe mit Löschrucksäcken unterwegs waren.

"Der Einsatz war ziemlich gefährlich. Aber die Logistik zwischen der Feuerwehr und dem Bundesheer hat großartig funktioniert", lobte der Einsatzleiter. Weil Material beschädigt wurde, wurden am Abend Ersatzgeräte aus Scheifling geholt.

Ursache des Feuers noch völlig unklar
Zur Gänze dürfte der sechs Hektar große Waldbrand aber erst Donnerstag – auch wieder mit Hilfe aus der Luft – gelöscht sein. Es gibt noch unzählige Glutnester, die es zu bekämpfen gilt. Was das Feuer ausgelöst hat, ist noch völlig unklar.

Drei Hubschrauber des Bundesheeres aus Aigen im Ennstal und einer des Innenministeriums aus Graz mussten für den Löscheinsatz im steilen und unwegsamen Gelände herangezogen werden. Insgesamt waren 70 Feuerwehrmänner im schwierigen Löscheinsatz.

Mit "Wasserteppichen" Feuer unter Kontrolle gebracht
In Osttirol konnte am Donnerstagnachmittag von den Feuerwehren bereits "Brand aus" gegeben werden. Durch das Legen von "Wasserteppichen" konnten die Einsatzkräfte das Feuer unter Kontrolle bringen. Betroffen ist eine rund zehn Hektar große Fläche in einer Höhe von bis zu 2.500 Metern.

Drei Hubschrauber waren im Einsatz, berichtete Bürgermeister Gerald Hauser. Die Löscharbeiten seien in dem unwegsamen Gelände jedoch schwierig gewesen. Das Wasser aus dem Dreialmbach musste über lange Schlauchleitungen zum Einsatzort gepumpt werden. In dem Gebiet konnten sich die Feuerwehrleute nur über Funk verständigen. Ein funktionierendes Handynetz gibt es dort nicht. Im Einsatz standen rund 50 Mann der Feuerwehren, Bergrettung und freiwillige Helfer.

Das Feuer im Trojeralmtal bei St. Jakob war am Dienstag ausgebrochen, ein Jäger hatte Alarm geschlagen. In der Nacht hatten sich die Flammen weiter ausgebreitet. Ob Weideräumungsarbeiten mit gezieltem Abbrennen durch eine Firma der Auslöser für den Waldbrand waren, stand vorerst nicht fest.

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