Mi, 23. Mai 2018

60-Jähriger tot

21.08.2011 11:03

Steirer stirbt bei Brand in Wohnhaus - 3 Enkel überleben

Zu einer Tragödie ist es am Samstagabend im Laintal im Bezirk Leoben in der Steiermark gekommen: Hund "Massimo" hatte mit Bellen sein Herrl Josef G. (60) und dessen drei Enkelinnen noch vor dem Feuer gewarnt, das im Haus ausgebrochen war. Während die drei Mädchen rechtzeitig ins Freie flüchten konnten, verlor ihr Opa durch die Rauchgase das Bewusstsein. Er wurde zwar reanimiert, starb dann aber im Spital.

Melissa (14), Emilie (12) und Anna Maria (7) waren beim Großvater auf Besuch. Als gegen 22.45 Uhr das Feuer in der Werkstätte im Parterre des Doppelhauses ausbrach, schliefen schon alle fest oben im ersten Stock – bis Massimo plötzlich laut zu bellen begann.

"Mein Bruder hat dann geschaut, dass die Kinder auf dem schnellsten Weg das Haus verlassen. Sie sind über die Terrasse ins Freie geflüchtet. Den Hund hat er auch noch rausgelassen", berichtete die geschockte Schwester von Josef G., der noch ins Parterre gegangen war, wo er vermutlich im dichten Rauch die Orientierung verloren hatte und zusammengebrochen war.

"Die Kinder waren sein Ein und Alles"
Es hatte in der Werkstatt zu brennen begonnen. Ursache war laut Landeskriminalamt ein Hitzestau beim unter der Werkbank eingebauten Kühlschrank. Die Schwester kann es nicht fassen: "Vor zwei Jahren ist seine Frau gestorben, er war erst seit zweieinhalb Monaten in Pension. Die Kinder waren sein Ein und Alles." Und: "Ich möchte mich bei allen bedanken, die uns geholfen haben – bei den Einsatzkräften, den Nachbarn und dem Arzt."

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