Di, 21. November 2017

17 Autos geknackt

20.08.2011 11:04

Sbg: Slowake wurde nur 14 Tage nach Haftende rückfällig

Nur zwei Wochen nach der letzten Haftentlassung hat sich ein Slowake (39) schon wieder auf Einbruchstour begeben. Mit einem Spezialwerkzeug knackte er im vergangenen Winter Autos, während die Besitzer Skifahren waren – weil er Geld für eine Wohnung brauchte. Diese Sorge ist er jetzt für vier Jahre los: So lange hat er ein "Gratisquartier" im Gefängnis.

Der Strafregisterauszug des 39-Jährigen ist beachtlich: Sechs Vorstrafen – vorwiegend wegen Einbrüchen und Diebstählen – hat der Slowake schon in seiner Heimat ausgefasst, drei weitere in Österreich. Deshalb wurde hierzulande auch ein Aufenthaltsverbot über ihn verhängt. Trotzdem machte er ab 2. Februar wieder Parkplätze in den heimischen Skigebieten unsicher. Am 26. Februar fuhr er dann von Bratislava über Salzburg erst nach Schladming, um am folgenden Tag seine Einbruchstour im Gasteinertal fortzusetzen.

Staatsanwalt: "Sie sind unbelehrbar!"
"Sie sind professionell vorgegangen, haben 17 Autos mit dem sogenannten Schlossstich geöffnet und Bargeld, Handys, Kameras, Dokumente und so weiter gestohlen", fasste Staatsanwalt Marcus Neher zu Prozessbeginn zusammen. Besondere Reue zeigte der Slowake nicht: "Nach der Haft hatte ich kein Geld, musste im Auto schlafen und habe einfach Geld für eine Wohnung gebraucht." Der Staatsanwalt: "Sie sind unbelehrbar und sehen nichts Verkehrtes darin, Mitbürger zu bestehlen!"

Am 27. Februar musste der Slowake in St. Johann vor der Polizei flüchten, aber eine Hundestreife stöberte den hinter dem Lagerhaus hockenden Einbrecher auf. Unter anderem wegen der vielen Vorstrafen verhängte Richter Stefan Schenk am Freitag vier Jahre Haft.

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