Sa, 24. Februar 2018

Gestählt wie Arnie

07.09.2011 16:39

Nichts für schwache Nerven: Jason Mamoa als "Conan"

Blut, Schweiß und barbarische Action: Das hawaiianische Kraftpaket Jason Momoa tritt in die Fußstapfen von Arnold Schwarzenegger und spielt den mythischen Helden und Krieger "Conan – The Barbarian".

Sein Körper ist ein gigantisches Muskelgebirge. Baumstammdick die wuchtigen Oberschenkel, der mächtige Brustkorb berstend vor Kraft, die gestählten Arme nur die verlängerte Waffe, die er drohend in Händen hält. Eine Naturgewalt aus Fleisch und Blut, wie sie Michelangelo auf den Deckenfresken der Sixtinischen Kapelle dargestellt hatte.

Der 1,93 Meter große Hüne mit dem blauschwarzen langen Haar, das ungestüm gewellt bis auf den trapezförmigen Rücken fällt, kam im fernen Honolulu zur Welt. Sein Lächeln ist so weiß wie die Gischt an den hawaiianischen Stränden, sein Blick stolz. Sein Temperament brodelnd wie das vulkanische Herz seiner Heimat. Diabolisch-kühn der Schwung seiner dunklen Augenbrauen. Und sein Name klingt exotisch: Jason Momoa. Doch nein, den schönen Hawaiianer schmückt kein bunter Blütenkranz, sondern der blanke Stahl. Denn Momoa ist "Conan – The Barbarian", der Barbar und martialische Kämpfer aus dem fiktiven Zeitalter Hyboria. Jener mythische Held also, dem schon Arnold Schwarzenegger ("Conan – Der Barbar", 1982; "Conan – Der Zerstörer", 1984) und Ralf Möller ("Conan – Der Abenteurer", 1997) mit schwellendem Riesenbizeps und gut geöltem Bodybuilder-Charme auf humoristisch-brutale Art Leben einhauchten.

Jason Momoa, der bereits in "Baywatch" und später als Weltraumkrieger in "Stargate: Atlantis" mit vollem Körpereinsatz zu beeindrucken wusste, aber auch als zweifacher Familienvater wirklich gute Figur macht, ergatterte die Traumrolle des Kultbarbaren nur deshalb, weil er beim Casting einen wilden hawaiianischen Hakakriegstanz aufführte. Seine entfesselte Performance sprach für sich und wusste Regisseur Marcus Nispel prompt zu überzeugen. Und der Insel-Action-Star besitzt auch noch jede Menge gesund-freches Selbstvertrauen. Eine Wortspende gefällig? Jason Momoa: "Ich bin einfach ideal für die Rolle des Conan: Ich bin groß und attraktiv – und mit einem verdammt großen Schwert bestückt!"

Zurück zu den brutal-martialischen Anfängen
Und "Conan – The Barbarian" ist wahrlich kein Action-Streifen für schwache Nerven. Dem Mutterleib entrissen, hineingeboren in ein blutiges Schlachtengetümmel und Kriegerleben, ist der Kleine vom ersten Moment an vom tödlichen Glanz der scharfen Klinge hypnotisiert. Schon als Kind wird der Sohn eines Schmieds mit der rotglühenden Macht der Waffen und den Riten und Gebräuchen der Cimmerier vertraut gemacht und hat sich zu beweisen.

Er wird sich gegen mächtige Kriegsherren stellen, den Tod des Vaters rächen und gemeinsam mit einer schönen kämpferischen Maid, Tamara – Rachel Nichols –, die er aus der Enge eines Klosters befreit, zum heroischen Rundumschlag gegen die Versklavung der mythischen hyborischen Welt ausholen. In weiteren Rollen überzeugen Stephen Lang ("Avatar"), Ron Perlman ("Hellboy") und viele andere.  

Gedreht wurde größtenteils in den Nu Boyana Studios in Sofia, Bulgarien, aber auch in Rumänien, wobei noch völlig unentdeckte Landschaftsstriche zur grandiosen Kulisse vorchristlich-barbarischer und 3D-verbrämter Gemetzel wurden. Regisseur Marcus Nispel, 1963 in Frankfurt am Main geboren, ist mittlerweile einer der Großen des US-amerikanischen Genrekinos. Seinen Brutalo-Einstand gab er 2003 mit der Aufbereitung des Horrorklassikers "Texas Chainsaw Massacre" und er blieb der Inspiration aus der Hollywood-Mikrowelle treu: "Conan" ist neben "Pathfinder", "Frankenstein" oder "Freitag der 13." Nispels fünfte Remake-Produktion.

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