Di, 22. Mai 2018

"Priorität Nummer 1"

16.08.2011 14:23

Salzburg möchte Stefan Maierhofer verpflichten

Red Bull Salzburg steht kurz vor der Verpflichtung von ÖFB-Teamstürmer Stefan Maierhofer. "Er ist unsere Priorität Nummer eins", sagte Coach Ricardo Moniz am Dienstag bei einer Pressekonferenz und bestätigte damit entsprechende Gerüchte. Nach dem Abgang des glücklosen Uruguayers Joaquin Boghossian zu Nacional Montevideo sucht Salzburg einen Ersatz für den baumlangen Mittelstürmer.

Der 2,02 Meter große Maierhofer, der bei seinem aktuellen Verein, den Wolverhampton Wanderers, in der englischen Premier League nur Aussichten auf Einsätze als Joker hat, würde das Anforderungsprofil der Mozartstädter erfüllen. Und könnte, wird er bis Mittwoch um Mitternacht bei der UEFA gemeldet, schon beim Europa-League-Quali-Spiel in Nikosia am Donnerstag spielen. Die Höhe der Ablöse soll zwischen 1,2 und 1,5 Millionen Euro liegen.

Moniz will "andere Waffen"
"Man braucht auch eine andere Qualität, als sie unsere beweglichen Stürmer haben", betonte Moniz die Notwendigkeit eines kopfballstarken, im Strafraum körperlich präsenten Stürmers. "Gerade wenn es uns nicht gelingt, Chancen zu kreieren wie gegen Mattersburg, dann müssen wir auch andere Waffen haben."

Salzburg ist aber nicht der einzige Interessent. Auch der deutsche Zweitligist MSV Duisburg, an den Maierhofer in der vergangenen Saison ausgeliehen war, ist Medienberichten zufolge am Stürmer dran.

Keine Stammplatzgarantie
So interessant der 29-Jährige, der zuletzt im Winter bei Salzburger gehandelt worden war, für den Vizemeister auch ist, eine Stammplatz-Garantie will ihm Moniz nicht geben: "Als Typ ist er willkommen, aber einen Stammplatz hat hier niemand. Er muss sich jeden Tag beweisen."

Pokrivac verlässt Salzburg
Indes sind die Salzburger am Dienstag Nikola Pokrivac losgeworden. Der 25-jährige kroatische Mittelfeldspieler, der im Team Moniz keinen Platz mehr hatte, war 2009 von AS Monaco gekommen und absolvierte in zwei Saisonen 30 Partien für die Salzburger. Nun folgte die einvernehmliche Trennung.

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