Mo, 19. Februar 2018

Hals und Beinbruch

09.01.2003 13:20

Winter bringt 1.800 Unfälle pro Jahr!

Durch den – etwas verspäteten- Beginn der Wintersaison werden sich voraussichtlich um 50% mehr Unfälle als im Dezember ereignen. Hier findet man Tipps, wie Verletzungen zukünftig vermieden werden können.
Im Jänner kommt es immer zu besonders vielenUnfällen. Schuld daran ist der verstärkte Hang zum Wintersportaber auch die Rutschgefahr im kältesten und eisigsten Monatdes Jahres. Verletzungen sind damit vorprogrammiert und alle Jahrewieder landen eingerostete Hobby-Skifahrer und Snowboarder imSpital, weil die Piste eben anders beschaffen ist als der Bürosessel.
 
Für Jänner 2003 prognostiziert der Verein"Sicher Leben" 56.000 spitalsbehandelte Unfälle aufgrundder jahrelangen Beobachtung des Unfallgeschehens. Im Vergleichzum Dezember (1200/Tag) ist damit ein Anstieg von rund 600 Unfällenpro Tag zu erwarten. Gegenüber November (1000/Tag) bedeutetdas sogar fast eine Verdoppelung der Unfälle im Heim-, Freizeit-und Sportbereich. "Vor allem für Bewegungshungrige heißtes im Jänner besonders aufpassen. Jeder zweite Unfall istein Sportunfall. Spitzenreiter ist mit 460 spitalsbehandeltenUnfällen pro Tag der alpine Skilauf", rechnet "Sicher Leben"-ChefDr. Rupert Kisser vor.
 
250 Unfälle pro Tag passieren durch andereWintersportarten wie Snowboarden, Eislaufen, Rodeln oder Langlaufen.Und auch das Glatteis macht den Menschen zu schaffen: Rund 140Mal verletzt sich eine Person durch einen Sturz auf glattem Untergrundso schwer, dass sie ins Spital muss.
 
Rutschpartien bei Glatteis und Schneematsch stellenvor allem bei früh eintretender Dunkelheit eine Gefahr dar- Kälte, steife Gliedmaßen, Alkohol, Unkonzentriertheitund Ablenkung tun ein Übriges. Stürze beim Skifahren,Snowboarden, Rodeln oder Eislaufen sind häufig auf Übermutund Selbstüberschätzung zurückzuführen. Nurbei vier Prozent liegt laut "Sicher Leben" ein Fremdverschuldenvor.
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