Di, 20. Februar 2018

Lebendig begraben?

12.08.2011 14:01

Budapester Polizei grub vier Mordopfer in Waldstück aus

Ein äußerst grausames Verbrechen beschäftigt seit Donnerstagabend die ungarischen Behörden. In einem Waldstück des Budapester Stadtbezirks Csepel fand die Polizei vier Leichen. Die Nationale Ermittlungsbehörde geht davon aus, dass die Opfer zuvor möglicherweise bei lebendigem Leib begraben wurden und qualvoll erstickten. Medienberichten zufolge wurde ein Serbe als einer von drei Verdächtigen festgenommen.

Gefunden wurden die Toten offenbar durch die Angaben eines ungarisch-stämmigen Rumänen, der vergangene Woche selbst Opfer des Serben und eines ungarischen Paares geworden war und sich wohl im letzten Moment befreien konnte.

Demnach wurde der junge Mann von dem ihm bekannten Serben zu dem ungarischen Paar eingeladen, das in dem Waldstück lebte. Dort sei der Rumäne eigenen Angaben zufolge gewürgt und zur Herausgabe seiner Kreditkarte inklusive Code gezwungen worden.

Polizei sucht nach weiteren Opfern
Während sich die Täter auf den Weg zu einem Geldautomaten gemacht hätten, sei das Opfer mit hinter dem Rücken gefesselten Händen bis zum Hals in einem Erdloch vergraben zurückgelassen worden. Dem Rumänen sei es gelungen, sich zu befreien und die Polizei zu alarmieren.

Der verdächtige Serbe sei innerhalb von 24 Stunden gefasst worden, berichteten ungarische Medien. Die Polizei habe die Festnahme nicht publik gemacht, da kein Geständnis vorlag. Die Suche nach möglichen weiteren Opfern sei am Freitag fortgesetzt worden. Die Tötungsdelikte seien in den vergangenen Monaten verübt worden, Todesursache und -zeitpunkt müssten aber erst durch Gerichtsmediziner geklärt werden.

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