Mi, 21. Februar 2018

Wohlfühl-Studie

12.08.2011 09:13

Österreicher stehen auf Familie, gutes Essen und TV-Gerät

Die Familie um sich, gutes Essen und Trinken auf dem Tisch und den Fernseher in Betrieb: Das sind die wichtigsten Dinge, damit sich Frau und Herr Österreicher in ihrer Freizeit möglichst wohlfühlen. Das Auto liegt in diesem Ranking erst auf Platz zehn - und ist wenig überraschend eher Männersache, gefolgt vom Telefon, das wiederum vor allem Frauen wichtig ist. Dies ergab eine aktuelle Umfrage des Zentrums für Zukunftsstudien der Fachhochschule Salzburg.

"Was braucht man Ihrer Meinung nach alles zum Wohlfühlen in der Freizeit? Denken Sie zunächst an Ihr persönliches Umfeld und nennen Sie die Dinge, die dort für Sie am wichtigsten sind", wurden 1.000 repräsentativ ausgesuchte Österreicherinnen und Österreicher ab 15 Jahren befragt.

Am häufigsten wurde die Familie genannt (70 Prozent), gefolgt von gutem Essen und Trinken (69 Prozent) und dem Partner (68). Der Fernseher (57) ist noch bedeutender als nette Nachbarn (55). Auf Platz 6 im Ranking liegen Hobbys (54 Prozent), gefolgt vom Garten (47), schöner Wohnungseinrichtung (46), einer Urlaubsreise (45), dem Auto und dem Telefon (je 40).

Geschlechtsspezifische Unterschiede
Abgesehen vom guten Essen und Trinken, bei dem sich Frauen und Männer vollkommen einig sind, gibt es gesplittet nach Geschlechtern dann doch zum Teil erhebliche Unterschiede. So wurde bei den Herren in puncto Wohlfühlen am häufigsten der Partner genannt, die Familie liegt erst auf Rang drei, Hobbys liegen noch vor dem Fernseher. Deutlich häufiger als Frauen brauchen Männer auch das Auto, den Computer und den Videorekorder - und auch das Heimwerken ist eine klassische Männersache.

Für die Frauen hingegen ist die Familie wichtiger als der Partner. Aber auch nette Nachbarn, den Garten, eine schöne Einrichtung, das Telefon, Bücher und Haustiere benötigt vor allem die Damenwelt zum Wohlfühlen.

Junge Menschen lieben Partys und Computer
Feste und Partys sind wenig überraschend eine Domäne der 15- bis 29-Jährigen (51 Prozent). Für mehr als die Hälfte aus dieser Altersgruppe - vor allem für die jungen Männer - gibt es zudem keine Freizeitqualität ohne Computer. Bei der Altersgruppe über 55 trifft dies nur mehr für ein Zehntel zu.

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