Do, 22. Februar 2018

"Planet der Affen"

10.08.2011 14:13

"Prevolution": Action-Fortsetzung der Primatensaga

Die Schlacht um den Planeten der Affen ist wieder einmal eröffnet: Mit "Prevolution" kommt der neueste Teil der legendären Science-Fiction-Saga in die heimischen Kinos, die 1968 ihren Anfang nahm. Im Gegensatz zu den Vorläufern, die nach fünf Teilen in den 60ern und 70ern vor zehn Jahren mit Tim Burtons Remake ihre Fortsetzung fanden, setzt "Prevolution" nun auf computergenerierte Affen - was für spektakuläre Bilder in einem actiongeladenen Revolutionsabenteuer sorgt.

Will Rodman (James Franco) ist als Genetiker verzweifelt auf der Suche nach einem Alzheimergegenmittel, nicht zuletzt, um seinen erkrankten Vater (John Lithgow) zu kurieren. Zu Versuchen an Laborschimpansen wird auch ein trächtiges Weibchen herangezogen, worauf ihr Junges genetisch verändert zur Welt kommt. Der junge Schimpansenmann Caesar entwickelt sich zum hochintelligenten Wesen, das in Rodmans Haus aufwächst, Zeichensprache erlernt und in der Pubertät in die Sinnkrise stürzt.

Aufgrund unglücklicher Umstände landet Caesar im Tierasyl, wo er die dunkle Seite des Menschen kennenlernt und sich zum Aktivisten, Revolutionär wandelt - zunächst im Tierheim, dann in der freien Wildbahn als Primatenanführer. Dem Menschen bekommt das getestete Alzheimermittel indes weniger gut.

Wie schon Burtons "Planet der Affen" stellt sich "Prevolution" mit seiner Narration außerhalb der geschlossenen Tetralogie der 60er und 70er und entfernt sich somit auch von der Romanvorlage des Franzosen Pierre Boulle. Zugleich steckt das Werk voller Zitate für die Fangemeinde, wenn zu Beginn die Jagd auf ein paar Schimpansen den Beginn des Burton-Films zitiert, einer der Schimpansen im Labor als Bright Eyes tituliert wird (der Spitzname von Charlton Heston aus Teil 1 der Saga) oder das Kultzitat "Take Your Stinking Paws Off Me, You Damn Dirty Ape" eingebaut wird.

Das sagt "Krone"-Kinoexpertin Christina Krisch zum Film:
Auf den Spuren der affigen Ursprungsgeschichte spürt Regisseur Rupert Wyatt via computergeneriertem Primatenhorror der Frage nach, was passiert, wenn die Evolution verrücktspielt und intelligente Affen die Macht über die Menschheit übernehmen. Tim Burton hatte sich 2001 schon daran versucht, mit mäßigem Erfolg. Ein tierischer Action-Thriller, der evolutionsgeschichtliche Verweise und Pharma-Gefahren anspricht und James Franco seinem Affen, anders als Celentano, mehr als nur Zucker geben lässt.

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