Do, 23. November 2017

Frau gesteht Tat

08.08.2011 13:11

Beziehungsstreit in St. Pölten endet mit Messerattacke

Mit einem Küchenmesser ist am Sonntagabend ein 58-Jähriger in St. Pölten lebensgefährlich verletzt worden. Seine 51-jährige Lebensgefährtin dürfte dem Mann einen Stich in den Rücken verpasst und dann selbst die Rettung alarmiert haben. Sie wurde festgenommen und legte am Montagvormittag ein Geständnis ab. Der Messerattacke war ein alkoholbedingter Streit vorangegangen.

Die Bluttat hatte sich gegen 20 Uhr in einer Wohnung in der St. Pöltner Maria-Emhart-Straße zugetragen. Die verdächtige 51-Jährige wurde von Beamten des Stadtpolizeikommandos St. Pölten festgenommen und die Tatwaffe, ein 29 Zentimeter langes Küchenmesser mit einer 15 Zentimeter langen Klinge, in der Wohnung sichergestellt.

Ärzte entfernten 58-Jährigem Teil des Lungenflügels
Der 58-Jährige wurde ins Landesklinikum St. Pölten eingeliefert und am Montag weiterhin intensivmedizinisch versorgt, hieß es bei der Landeskliniken-Holding. Dem Opfer soll in einer mehrstündigen Notoperation ein Teil des Lungenflügels entfernt worden sein. Die Kriminalisten gehen davon aus, dass der Mann nicht so bald befragt werden kann.

Das Paar hatte laut den Ermittlern zuvor in der Wohnung gezecht. Auf eine Einvernahme der Verdächtigen am Sonntagabend sei bewusst verzichtet worden. Am Montagvormittag ging es dann sehr schnell: Die 51-Jährige gestand laut Leopold Etz vom Landeskriminalamt NÖ die Tat.

Frau wollte Lebensgefährtem etwas antun
Sie gab zu Protokoll, dass sie ihrem Lebensgefährten etwas antun habe wollen. Es sei jedoch nicht ihre Absicht gewesen, den Mann derart schwer zu verletzten. Die Heftigkeit und die Tiefe des Stiches seien "passiert".

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