Do, 23. November 2017

In NÖ geschnappt

07.08.2011 11:29

Rumäne ergaunerte beim Geldwechseln 25.000 €

25.000 Euro hat ein mutmaßlicher Geldwechselbetrüger binnen knapp zwei Wochen offenbar in Banken im Burgenland und in Niederösterreich ergaunert. Jetzt tappte der Rumäne aber in die Falle: Nur zehn Minuten, nachdem Polizisten das Personal einer Filiale mithilfe des Fahndungsfotos gewarnt hatten, tauchte der Verdächtige dort auf.

Wegen seiner Betrügereien saß der Mann bereits vier Jahre in Deutschland im Gefängnis - kaum in Freiheit, machte der Ex-Häftling ungeniert weiter. Laut Polizei zuerst in Italien, dann in Österreich. Die Masche: Während sich der Gauner in Banken Geldscheine wechseln ließ, lenkte er die Schalterbeamten geschickt ab und griff unbemerkt nach Euro-Noten auf dem Pult. So richtete der 40-Jährige binnen zwölf Tagen 25.000 Euro Schaden an.

Fahndungsfoto wurde Rumänen zum Verhängnis
In Oberwart schlug der mutmaßliche Betrüger gleich zweimal zu, auch in Oberdorf und Eltendorf tauchte er auf. Nach einem Coup in Jennersdorf waren die Gruppeninspektoren Franz Kern und Wolfgang Holzmann dem Verdächtigen aber auf den Fersen: "Ein Bild aus der Überwachungskamera ging bundesweit an unsere Dienststellen."

Das Fahndungsfoto zeigten nun Polizisten dem Personal einer Bank in Waidhofen an der Thaya in Niederösterreich, um es zu warnen. Ausgerechnet dort wollte der Gesuchte nur zehn Minuten später seinen nächsten Coup landen, wurde aber sofort erkannt. Kurz darauf klickten die Handschellen. Sein Chauffeur (34), der im Fluchtauto wartete, fasste eine Anzeige aus.

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