So, 20. Mai 2018

Druck wächst

03.08.2011 09:55

EU geht 9 Kartell-Beschwerden gegen Google nach

Die Europäische Kommission geht Kreisen zufolge derzeit neun Kartell-Beschwerden gegen Google nach. Es lägen neue Beschwerden vor, sagten mit der Angelegenheit vertraute Personen am Dienstag der Nachrichtenagentur Reuters. Die Wettbewerbsbehörde hatte bisher lediglich mitgeteilt, dass vier Fälle bearbeitet würden.

Die neuen Beschwerden können nach Einschätzung von Experten das bereits laufende kartellrechtliche Prüfverfahren ausweiten und den Druck auf den weltgrößten Suchmaschinenanbieter erhöhen, eine Einigung zu erzielen.

Im November hatte die Kommission das Prüfverfahren aufgenommen. Im März reichte dann der US-Softwarekonzern Microsoft seine erste Beschwerde gegen den Rivalen Google bei der Kartellbehörde ein. Google behindere systematisch den Wettbewerb für Suchmaschinen im Internet, begründete Microsoft den Schritt.

Die EU kann Unternehmen bei Verstößen gegen das Kartellrecht Strafen von bis zu zehn Prozent ihres weltweiten Jahresumsatzes auferlegen. So mussten die US-Konzerne Intel und Microsoft wegen des Missbrauchs ihrer Marktdominanz in der Vergangenheit Bußgelder in Milliardenhöhe zahlen.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentar schreiben

Sie haben einen themenrelevanten Kommentar? Dann schreiben Sie hier Ihr Storyposting! Sie möchten mit anderen Usern Meinungen austauschen oder länger über ein Thema oder eine Story diskutieren? Dafür steht Ihnen jederzeit unser krone.at-Forum, eines der größten Internetforen Österreichs, zur Verfügung. Sowohl im Forum als auch bei Storypostings bitten wir Sie, unsere AGB und die Netiquette einzuhalten!
Diese Kommentarfunktion wird prä-moderiert. Eingehende Beiträge werden zunächst geprüft und anschließend veröffentlicht.

Kommentar schreiben
500 Zeichen frei
Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Für den Newsletter anmelden