Mi, 23. Mai 2018

Ein Blick zurück

03.08.2011 14:17

"La Boum"-Star Sophie Marceau in "Vergissmichnicht"

Das Spannungsverhältnis zwischen der Kindheit und der Erwachsenenwelt ist ein Sujet, mit dem sich der französische Filmemacher Yann Samuell gerne beschäftigt. Mit spielerischer Freude gelingt es ihm, ein fantastisches, farbenfrohes Universum auf die Leinwand zu zaubern, dem er eine oft unterkühlte Erwachsenenwelt gegenüberstellt. Dabei versteht es der Regisseur, virtuos mit diesen beiden Welten zu jonglieren.

In "Vergissmichnicht" erschüttert er die Ideale und Wertvorstellungen einer erfolgsorientierten Konzernmanagerin, indem er eine grundlegende Frage aufwirft: Bin ich wirklich die Person geworden, die ich einst werden wollte?

Die gestresste Vertriebschefin ("La Boum"-Star Sophie Marceau), die verbissen mit ihren chinesischen Kunden über Vertragskonditionen feilscht, wehrt zunächst jede Form von Selbstreflektion ab. Ihre Vergangenheit holt sie in Gestalt eines älteren Notars aber ein, der ihr am 40. Geburtstag ein Päckchen mit Briefen überreicht, die sie vor 33 Jahren an sich selbst geschrieben hat.

Die Hauptrolle dieser ungewöhnlichen Komödie hat der Regisseur Marceau auf den Leib geschrieben: Um sich mit ihrer Vergangenheit auseinanderzusetzen, kehrt die 40-Jährige an den Ort ihrer Kindheit zurück. In dem malerischen kleinen Dorf scheint die Zeit stillgestanden zu haben. Dort trifft sie auch ihre frühere Liebe wieder, von der sie sich durch den Umzug ihrer Familie einst schmerzlich trennen musste.

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