Do, 23. November 2017

Nach Überfall in NÖ

30.07.2011 17:28

Bankräuber dürfte Profi-Boxer sein - Beute sichergestellt

Sechs Kunden niedergeschlagen und eine Polizistin verletzt - so lautet die Bilanz des brutalsten Banküberfalls dieses Jahres. Dennoch gelang es der Polizei, das Verbrecherduo nach einer wilden Verfolgungsjagd im niederösterreichischen Baden zu stellen. Dabei die Überraschung: Einer der Räuber dürfte ein Profi-Boxer sein. Die Beute (weiteres Bild) - fast 200.000 Euro - wurde sichergestellt.

"Ring frei!" lautete offenbar das Motto jener beiden Räuber, die am Freitag die Sparkasse in der Kurstadt gestürmt hatten. Denn die Verbrecher gingen ebenso brutal wie bei einem Boxkampf vor. Kein Wunder, denn unter der Maske eines der beiden mutmaßlichen Täter steckte der Profi-Kämpfer Erik A. (29): ein Mittelschwergewichtler aus Georgien, der in Tschechien schon sechsmal im Ring stand. Nach seiner Niederlage gegen den Norweger Nielsen im Februar dieses Jahres dürfte er offenbar umgesattelt und sich auf Überfälle spezialisiert haben.

200.000 Euro Beute sichergestellt
"Der Boxer ging mit äußerster Härte gegen die Kunden vor. Er schlug mit dem Pistolenknauf zu", so Chefinspektor Deutsch vom LKA Niederösterreich. Pensionist Erwin C. (77) erlitt eine klaffende Wunde. Dank der Handy-Hinweise, die ein couragierter Ex-Polizist seinen Kollegen gab, konnte die Polizei den Boxer und seinen iranischen Komplizen (30) – ein anerkannter Flüchtling, der in Niederösterreich lebt – nach einer wilden Verfolgungsjagd stellen. Die Beute – fast 200.000 Euro – wurde sichergestellt.

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