Mo, 20. November 2017

Jahrelange Tortur

28.07.2011 15:02

68-Jähriger soll sich an eigenen Enkeln vergangen haben

Ein Salzburger soll jahrelang seine drei unmündigen Enkeltöchter im Bezirk Vöcklabruck in Oberösterreich sexuell missbraucht haben. Der 68-Jährige, der Obmann eines Kleingärtnervereins war, sitzt derzeit in Untersuchungshaft.

Die jahrelangen Übergriffe sollen sich im Haus seiner Tochter in Seewalchen am Attersee ereignet haben. Die Staatsanwaltschaft Wels ermittelt wegen des Verdachts des schweren sexuellen Missbrauchs von Unmündigen. Wie genau dieser zu qualifizieren sei, müsse man noch feststellen, so Staatsanwalts-Sprecher Christian Hubmer. Seitens der Behörde bestehe noch Ermittlungsbedarf, obwohl das Landeskriminalamt Vorarbeiten geleistet habe.

"Es war ein Schock und niederschmetternd für uns alle. Wir haben ihn nur als gutmütigen, lieben und sorgsamen Landesverbandspräsidenten gekannt", so ein Ex-Kollege des Verdächtigen.

Festnahme bereits im Juni
Zum Schutz der jungen Opfer werden von der Staatsanwaltschaft keine Details preisgegeben, erklärte der Hubmer im Gespräch mit krone.at. Nach umfangreichen Ermittlungen wurden ihm Mitte Juni in seinem Stammlokal in Salzburg die Handschellen angelegt. Dem Mann droht im Fall einer Verurteilung eine Haftstrafe von bis zu zehn Jahren.

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