Mi, 22. November 2017

„Unangepasste“ Fahrt

24.07.2011 10:19

Studentin soll nach Fahrradsturz 70 Euro Strafe zahlen

Schädelbruch, eine Schulterverletzung - und jetzt auch noch ein Strafzettel über 70 Euro oder ersatzweise 36 Stunden Freiheitsstrafe: Eine Salzburger Studentin soll für einen Radunfall, bei dem nur sie selbst zu Schaden kam, zahlen. Der Grund: Sie sei zu schnell und nicht "den gegebenen Umständen" entsprechend vom Gaisberg abgefahren.

Aus allen Wolken fiel die 24-Jährige, als der Postler ihr plötzlich einen blauen Brief brachte. Der Inhalt: eine Strafverfügung. Die Frau soll 70 Euro Strafe zahlen, weil sie am 6. Juni mit ihrem Mountainbike gestürzt war.

"Lenker verriss und ich flog nach vorne"
"Ich bin mit einer Freundin vom Gaisberg runtergefahren. Plötzlich kam ich mit dem Vorderrad in eine Rinne, der Lenker verriss und ich flog nach vorne", schilderte sie der "Krone". Die Radlerin zog sich einen Schädelbruch, eine Schulterverletzung und zahlreiche Abschürfungen zu. Tagelang lag sie im Krankenhaus.

"Sind sicher nicht zu schnell runtergefahren"
"Dass einfach behauptet wird, dass es den Verhältnissen unangepasst war, ärgert mich. Wir sind sicher nicht zu schnell runtergefahren", so die Sportlerin, "ich habe jetzt jedenfalls Einspruch eingelegt."

"Wenn sie selbst den Unfall angezeigt hätte, wäre sie straflos geblieben. Das weiß nur keiner", erklärte ein Polizeijurist.

Das könnte Sie auch interessieren
Kommentar schreiben

Sie haben einen themenrelevanten Kommentar? Dann schreiben Sie hier Ihr Storyposting! Sie möchten mit anderen Usern Meinungen austauschen oder länger über ein Thema oder eine Story diskutieren? Dafür steht Ihnen jederzeit unser krone.at-Forum, eines der größten Internetforen Österreichs, zur Verfügung. Sowohl im Forum als auch bei Storypostings bitten wir Sie, unsere AGB und die Netiquette einzuhalten!
Diese Kommentarfunktion wird prä-moderiert. Eingehende Beiträge werden zunächst geprüft und anschließend veröffentlicht.

Kommentar schreiben
500 Zeichen frei
Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Für den Newsletter anmelden