Fr, 24. November 2017

Herzogin Catherine

22.07.2011 11:09

Hochzeitskleid wird im Buckingham-Palast ausgestellt

Erst aus der Nähe sieht man wirklich, wie wunderschön das Brautkleid ist, das die Herzogin von Cambridge bei ihrer Hochzeit mit Prinz William getragen hat. Fans können Kates Robe aus elfenbeinfarbener und weißer Seide nun im Buckingham-Palast in London ansehen.

Das Kleid war von Sarah Burton, der Chefdesignerin des britischen Modehauses Alexander McQueen, für die Trauung kreiert und lange wie ein Staatsgeheimnis gehütet worden.

Das Kleid wird zusammen mit den Schuhen und einem Paar Diamant-Ohrringen von Catherine zu sehen sein, wenn der Palast im Zentrum Londons wie immer Ende Juli für die Sommermonate seine Türen für Schaulustige öffnet.

In einem ebenfalls in der Ausstellung gezeigten Video-Interview äußert sich Burton erstmals zur Entstehung des Kleids. "Wir wollten zugleich in die Vergangenheit und die Zukunft schauen", sagt die Designerin. "In der Essenz ist es viktorianisch, doch der Schnitt ist sehr modern."

Aufwendige Handarbeit
Blickfang des Hochzeitskleides ist vor allem das transparente Spitzenoberteil, das Schultern und Arme der Herzogin bedeckte. Darüber ziehen sich Blumenranken, die die vier Teile Großbritanniens symbolisieren: englische Rose, schottische Distel, walisische Osterglocken, irisches Kleeblatt.

Der Spitzenbesatz der Robe war in aufwendiger Handarbeit von der "Royal School of Needlework" gefertigt worden, die sich für die Bewahrung alter Handarbeitstechniken einsetzt. Die dabei verwendete Technik stammt aus den 1820er-Jahren und wurde in Irland entwickelt. Auch der Schleier wurde dort gefertigt und mit handgestickten Blumen dekoriert.

Das Mieder und der Rock des Kleides sind aus elfenbeinfarbener und weißer Gaze gefertigt und erinnern an eine sich öffnende Blüte. Die Schleppe misst 2,70 Meter und ist damit fast fünf Meter kürzer als die Schleppe Dianas, deren Kleid stolze 7,62 Meter maß.

Diadem war Leihgabe der Königin
Sämtliche Stoffe stammen nach Angaben des Palastes von britischen Firmen. Die Gestaltung der Taille erinnert an die viktorianische Korsetttradition, eines der Markenzeichen von Alexander McQueen: An die eng geschnittene Taille werden Hüftpolster angesetzt, die dem Rock eine schwingende Form geben.

Das Diadem war eine Leihgabe von Williams Großmutter Queen Elizabeth II.. Das Cartier-Stück aus dem Jahr 1936 war ein Geschenk des Vaters der Queen, Königs George VI., an seine Frau gewesen. Elizabeth hatte den Kopfschmuck zu ihrem 18. Geburtstag bekommen. Kates Ohrringe waren ein Geschenk ihrer Eltern und zeigen Eichenblätter.

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