Mo, 20. November 2017

Unternberger Brauch

10.07.2011 18:40

Gläubige gingen mit 60-Kilo-Marien-Statue durch Ort

Zu Ehren ihres Pfarrpatrons, des Heiligen Ulrich, sind die Gläubigen aus Unternberg am Sonntag mit einer 60 Kilogramm schweren Marien-Statue durch den Ort marschiert. Vor sieben Jahren ließen die Lungauer diesen alten Brauch wieder aufleben, die Figur ist dabei nur zwei Mal im Jahr bei den Prozessionen zu sehen.

"Normalerweise steht die Marien-Statue in einem eigenen Raum in der Kirche. Nur an den Prozessionstagen, wie an Fronleichnam und eben zum Patroziniumsfest wird sie gezeigt", erklärte Glasermeister Fritz Wieland der "Krone". Und am Sonntag feierten die Unternberger eben ihren Pfarrpatron – den Heiligen Ulrich.

Vier Frauen in Salzburger Tracht trugen die Statue, sie stellt die Gottesmutter Maria mit dem Kind Jesu dar. Die Figur ist einem orientalischen Vorbild nachempfunden, das Alter unbekannt. "Früher trugen Mädchen und ledige Frauen die Maria. Im Laufe der Zeit interessierte sich niemand mehr dafür", weiß Wieland. Damit hörte auch der Brauch auf. Doch vor sieben Jahren setzte sich dann Cilli Wind, die Frau des Bürgermeisters aus Unternberg, für die Wiederaufnahme der Tradition ein.

Nach der Prozession machte dann auch noch der berühmte Samson mit seinen beiden Zwergerln der Gemeinde, den Gastwirten und den Geschäftsleuten seine Aufwartung.

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