Mo, 23. Oktober 2017

Hotspot in Salzburg

07.07.2011 08:49

Bauprojekt in Paris-Lodron-Straße gegen Busgedränge

25.000 Busse steuern die Mozartstadt pro Jahr an. Im Andräviertel kommt es deshalb zu Staus, obwohl ein großzügig gebauter Terminal im Nonntal dies verhindern sollte. Die Politik sucht nach Lösungen. Die Reisebusse in den Süden der Stadt zu zwingen, ist aber nicht möglich. Ein Bauprojekt könnte jetzt Abhilfe schaffen.

13.30 Uhr, Paris-Lodron-Straße, Terminal Nord: Reisebusse drängeln in die sechs Haltebuchten, im Minutentakt lassen sie verschwitzte Touristen aussteigen: "An normalen Tagen reisen hier 2.400 Touristen an", berichtet ein Wachmann. Dahinter hupende Autofahrer, ein Postbus zwängt sich vorbei. Zehn Minuten später, neuer Terminal Nonntal: Das Areal scheint verwaist. Dabei wurde der Ankunftsbereich 2010 für eine Million Euro ausgebaut – ein Prestigeprojekt der Stadt.

15.000 Busse pro Jahr steuern Paris-Lodron-Straße an
Die Suche nach einer Lösung ist im Gange: "Wir beobachten den Andrang und suchen nach Verbesserungen", sagt Stadtvize Harald Preuner. Das Phänomen, warum mehr Busse das Andräviertel anfahren, sei schwer erklärbar. Die Großbaustelle Unipark Nonntal dürfte abschrecken. Fremdenführer Hannes Kittl berichtet: "Bei 25.000 Bussen pro Jahr steuern sechzig Prozent die Paris-Lodron-Straße an, vierzig Prozent das Nonntal. Eine Fehlinvestition ist der neue Terminal keinesfalls. Im Juni gab es 1.125 Ankünfte."

Helfen soll jetzt ein Großprojekt der Heimat Österreich. Der Priesterhausgarten hinter der alten Stadtmauer in der Paris-Lodron-Straße soll Wohnungen Platz machen. Im Zuge des Millionenprojektes kann auch der Terminal Nord mit bis zu zehn Busstellplätzen erweitert werden.

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