Sa, 18. November 2017

Lkw übersehen

06.07.2011 12:20

Ein Toter auf der A1 nach schwerem Motorradunfall

Bei einem Verkehrsunfall auf der Westautobahn bei Salzburg ist am Dienstagabend gegen 18.45 Uhr ein Motorradfahrer aus Schweden ums Leben gekommen. Der 36-Jährige hatte ein auf dem Überholstreifen stehendes Absicherungsfahrzeug der Autobahnmeisterei - ein Lkw mit Anhänger - zu spät gesehen und konnte nicht mehr anhalten. Der Skandinavier kam zu Sturz und schlitterte unter den Anhänger.

Die Polizei nimmt an, dass der 36-jährige Motorradfahrer das Fahrzeug wegen des starken Lkw-Verkehrs nicht gesehen hat. Der Schwede zog sich beim Unfall tödliche Kopfverletzungen zu. Für die Erstversorgung und anschließende Bergung musste das Absicherungsfahrzeug einige Meter vorwärts fahren, um überhaupt an das Unfallopfer heranzukommen. Der Notarzt konnte dann aber nur mehr den Tod des Schweden feststellen. Durch den Unfall kam es zu ausgedehnten Staus, die Autobahn musste bis 21 Uhr gesperrt werden.

Massenkarambolage und Lkw-Unfall
Schon gegen 15 Uhr war es auf der A1 nach einer Massenkarambolage bereits zu einem Rückstau gekommen. Ein Lkw-Lenker sah das Stauende zu spät und konnte sein Fahrzeug nicht mehr rechtzeitig anhalten. Um einen Auffahrunfall zu verhindern, verriss er das Lenkrad, streifte ein weiteres Fahrzeug und kam rechts von der Fahrbahn ab. Der Lkw kippte zur Seite und blieb auf der angrenzenden Böschung liegen – die Bergungsarbeiten führten zu starkem Verkehrsaufkommen und Stau, in deren Folge der tödliche Motorradunfall passierte.

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