Di, 17. Oktober 2017

Sanfte Nachhilfe

06.07.2011 13:39

So klappt es mit der Katzenklappe

Raus in den Garten, rein ins Haus, wieder raus, wieder rein und dann das Ganze noch mal von vorn – wer von seiner Samtpfote nicht dauernd als Türöffner beschäftigt werden will, spendiert ihr eine Katzenklappe. Mancher Haustiger allerdings ignoriert sein neues Tor zur Welt und fordert weiterhin von seinem Menschen Portiersdienste ein.

"Nur nicht verzagen“, rät Brigitte Eilert-Overbeck, Autorin zahlreicher Tierratgeber. "Manche Katzen brauchen etwas länger, bevor sie Neuerungen akzeptieren und manchen muss man sie buchstäblich schmackhaft machen. Aber mit ein wenig Geduld und sanfter Nachhilfe klappt es schon mit der Klappe.“

Die Expertin empfiehlt, sich gleich nach dem Klappeneinbau Zeit zu nehmen für ein kleines Trainingsprogramm. Und so könnten die einzelnen Schritte aussehen:

  • Von draußen die Katze mit einem Federwedel oder ähnlichem Katzenspielzeug locken. Großes Lob, wenn sie durch die Klappe kommt, eventuell auch mit Leckerbissen belohnen.
  • Falls das Tier partout nicht "durch die Wand“ gehen will, die Klappe zunächst hochbinden. Katze locken und belohnen, wenn sie den Durchgang benutzt.
  • Jeden Tag die Klappe ein bisschen mehr herunterlassen. Belohnung, wenn sie durch die halbgeöffnete Klappe kommt. So langsam bekommt sie ein Gespür dafür, dass die "Wand“ nachgibt und sie jederzeit hindurchgehen kann.
  • Alternativ und am besten zu zweit zu bewerkstelligen: Einer hält die Klappe hoch, der andere wartet mit Spielzeug oder Futterbelohnung auf der anderen Seite. Mit der Zeit die Klappe immer mehr absenken. Ist die Katze mit den Vorderpfoten durch, die Klappe vorsichtig loslassen. Begeisterung zeigen.

Geplagte "Türöffner“ müssen keine langen Trainingszeiten befürchten: Die meisten Katzen haben innerhalb weniger Tage den Bogen mit der Klappe raus.

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