Mi, 22. November 2017

„Schreckliches Bild“

04.07.2011 10:24

Kleinbus zerschellt in Bayern an Baum: 2 Österreicher tot

Zwei Menschen aus Oberösterreich sind Sonntag früh bei einem Verkehrsunfall mit einem Kleinbus in Bayern tödlich verunglückt. Sechs weitere Fahrzeuginsassen wurden schwer bzw. lebensgefährlich verletzt. Ihr Fahrzeug war bei Simbach am Inn vermutlich wegen überhöhter Geschwindigkeit von der Fahrbahn abgekommen und mit dem Dach voran gegen einen Baum geprallt.

Der Kleinbus geriet gegen 5.30 Uhr zwischen Simbach und Wittibreut in einer 60-km/h-Beschränkung aufs Bankett. Er prallte gegen den Baum und "zerschellte regelrecht", sagte ein Polizeisprecher. Es habe sich ein "schreckliches Bild" geboten. Für den 19-jährigen Lenker sowie eine 32-jährige Frau kam jede Hilfe zu spät.

Insassen aus Fahrzeug geschleudert
Die sechs Schwerverletzten, die laut Polizei aus dem zu einem Campingfahrzeug umgebauten Kleinbus geschleudert worden waren, wurden mit Notarztwagen und -hubschraubern in Krankenhäuser in Bayern und Braunau gebracht. Andere Fahrzeuge seien an dem Unfall nicht beteiligt gewesen, so die Exekutive.

Sechs Schwerverletzte in kritischem Zustand
Die Insassen des Kleinbusses mit Braunauer Kennzeichen dürften sich auf dem Heimweg von einem Zeltfest im Raum Rottal-Inn befunden haben. Bei den sechs Schwerverletzten handelt es sich um einen 15-Jährigen, zwei 17-Jährige, einen 19-jährigen und einen 46-jährigen Mann sowie ein 14-jähriges Mädchen, berichtete die deutsche Polizei. Der Zustand der Unfallopfer sei weiterhin kritisch, hieß es am Montag.

Lenker hatte keinen Führerschein
Eine Blutabnahme bei dem verstorbenen Lenker wurde bereits am Sonntag angeordnet, die Staatsanwaltschaft ermittelt. Laut bayrischer Polizei habe der Mann nie einen Pkw-Führerschein besessen, lediglich einen für Mofas. Für Lenker und Beifahrer seien Gurte vorhanden gewesen, auf den hinteren Sitzplätzen hätten diese ganz gefehlt. Angegurtet dürfte aber niemand gewesen sein.

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