So, 19. November 2017

Sparstift-Opfer

30.06.2011 16:38

Behinderten werden in Sonderschulen Stunden gekürzt

Sparen schön und gut – aber muss es ausgerechnet bei behinderten Kindern sein? Die Landes-Sonderschule in Hinterbrühl (Bezirk Mödling) muss nach Budgetstreichungen Unterrichtsstunden massiv kürzen. Während die Direktorin Alarm schlägt, schiebt die zuständige Behörde jede Schuld von sich.

"Wir betreuen 140 Kinder. Sie sind zwischen sechs und 15 Jahren alt und sind alle entweder geistig oder körperlich behindert, so Direktorin Kanitzer. Egal, ob Trommeln, Ausflüge oder der tägliche Unterricht – den Kindern, die es ohnedies nicht leicht haben, soll der Alltag so abwechslungsreich wie möglich gestaltet werden.

Doch ab nächstem Schuljahr dürfte vieles flachfallen. Lore Kanitzer: "Bisher wurden unsere Schützlinge in Kleingruppen von acht Pädagogen betreut. Nach den Budgetkürzungen wird das nicht mehr möglich sein." Landesschulrat Hermann Helm: "Wir werden den Fall ganz genau prüfen. Die Verantwortung liegt aber beim Ministerium."

Schließtage sollen einheitlich werden
Für eine einheitliche Regelung bei Kindergarten-Schließtagen kämpft indes Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek: "Es darf keinen Unterschied machen, ob ein Kind in Wien oder Vorarlberg lebt."

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