Mo, 11. Dezember 2017

Mann war sofort tot

29.06.2011 16:05

Niederösterreicher am Mont Blanc 400 Meter abgestürzt

Bergdrama in 3.500 Metern Höhe am Mont Blanc in Frankreich: Vor den Augen seiner drei Begleiter verlor der Niederösterreicher Hermann N. plötzlich den Halt und stürzte in die Tiefe – laut Polizei mehr als 400 Meter im freien Fall. Für den 49-Jährigen gab es keine Rettung mehr.

Die Stimmung unter den vier Alpinisten war bestens, auch das Wetter hielt – alles lief beim Aufstieg der vierköpfigen Gruppe zum Gipfel des Mont Blanc am vergangenen Freitag nach Plan. In einer Höhe von 3.500 Metern dann die Tragödie – ein lauter Schrei durchbrach die idyllische Stille: Einer der Alpinisten, der 49-jährige Hermann N., verlor beim Überqueren des ohnehin wegen Steinschlags gefürchteten Grand Couloir den Halt und stürzte in die Tiefe.

Gruppenmitglieder waren nicht per Seil verbunden
Seine Kollegen mussten hilflos dabei zusehen – die Gruppe war aus für Experten nicht nachvollziehbaren Gründen nicht per Seil verbunden. Rund 400 Meter im freien Fall stürzte der Niederösterreicher in den Abgrund.

Trotz sofortiger Alarmierung der Einsatzkräfte und des wenig später eingetroffenen Hubschraubers kam für den erfahrenen Alpinisten jede Hilfe zu spät – der 49-Jährige soll laut Notarzt auf der Stelle tot gewesen sein. Experten können sich nicht erklären, wie es an dieser Stelle ohne einen nachgewiesenen Steinschlag zu so einer Tragödie kommen konnte. Die Polizei nahm die Ermittlungen auf.

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