Sa, 21. Oktober 2017

Mädchen misshandelt

29.06.2011 08:36

Zuhälter mit 20 Vorstrafen in Ternitz gefasst

Jetzt dürfte ihm das Lachen ein für alle Mal vergangen sein. Nachdem ein mutmaßlicher Zuhälter-König die Polizei in Ternitz (NÖ) seit Jahren genarrt hatte, klickten für den Deutschen Wolfgang Johann W. am Montagabend die Handschellen. Er hat 20 Vorstrafen auf seinem Buckel und soll Frauen misshandelt haben.

Das Vorstrafenregister des 59-jährigen Bordellbesitzers liest sich wie das eines alten Ganovenbosses. 20 Delikte werden ihm zur Last gelegt: Körperverletzung, Drogenmissbrauch, Menschenhandel, Nötigung etc.. Darüber hinaus soll sich Wolfgang Johann W. einen falschen Doktortitel zugelegt haben. Die Behörden hatten bisher jedoch keine Chance gegen den mutmaßlichen Unhold – sie wurden von ihm geradezu verhöhnt! Denn immer wieder konnte sich der 59-Jährige mit der Diagnose ausreden, wonach er an "Klaustrophobie" (also Platzangst) leide. Erst im Sommer 2009 konnte er deshalb das Gefängnis vorzeitig verlassen.

Beim Blumengießen klickten die Handschellen
Montagabend konnten ihm die Beamten des Landeskriminalamts Niederösterreichs, Polizisten des Postens in Ternitz und eine Sondereinheit aus Wien das Handwerk legen. Während des Blumengießens vor seinem Etablissement wurde der Deutsche verhaftet.

Das könnte Sie auch interessieren
Kommentar schreiben

Liebe Leserin, lieber Leser,

die Kommentarfunktion steht Ihnen ab 6 Uhr wieder wie gewohnt zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
das krone.at-Team

Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).