Mo, 11. Dezember 2017

VP verlangt Reform

26.06.2011 17:36

Ärger über kuriose Öffi-Zonen: 'Pendler zahlen dabei drauf!'

Geprellt fühlen sich Pendler aus Niederösterreich im Verkehrsverbund Ostregion (VOR). Bei Fahrten mit Öffis nach Wien müssen sie zumindest zwei Zonen bezahlen, Wiener zahlen innerhalb ihrer Stadtgrenzen nur die Hälfte – auch wenn die Strecken länger sind. Jetzt werden rasch Änderungen gefordert.

Unterstützung bekommen die verärgerten Pendler von Lukas Mandl. Der VP-Chef im Bezirk Wien-Umgebung kennt die Probleme aus eigener Erfahrung: "In meiner Heimat Gerasdorf führt die Zonengrenze mitten durch die Gemeinde. Für die Fahrt von einem Ortsende zum anderen muss man doppelt so viel zahlen wie für eine Tour quer durch ganz Wien."

VP: "Zonenregelung muss rasch reformiert werden"
Bevorzugt durch die Einteilung des Verkehrsverbundes Ostregion seien die Wiener: "Diese fahren von Floridsdorf nach Liesing oder von Aspern bis Auhof in nur einer Zone. Ein Pendler aus Langenzersdorf, der zum Stephansplatz muss, zahlt hingegen für zwei Zonen. Und das, obwohl die Strecke wesentlich kürzer ist", klagt Mandl im NÖ-Wirtschaftspressedienst. Für den Politiker ein unhaltbarer Zustand: "Diese Zonenregelung muss rasch reformiert werden."

Versprochen wurden Änderungen schon oft, geschehen ist zum Leidwesen der Pendler bisher nichts. Hoffentlich flotter geht es beim Ausbau der Schnellbahn von Wien nach Niederösterreich. Jetzt wollen SP und Grüne in Hütteldorf die so genannte Vorortelinie bis zur Stadtgrenze verlängern. Intervalle für Fahrten nach Purkersdorf sollen kürzer werden.

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