Mo, 20. November 2017

„Hotspot“ Gaisberg

21.06.2011 14:02

2011 wurden schon 2.366 Blitze bei uns gezählt

Gleich vorweg das Positive: Die statistische Gefahr, dass man von einem Blitz getroffen wird, liegt bei eins zu einer Million. Bei einem Blitzschutz-Tag in Salzburg stellte sich heraus: Spitzenreiter bei Gewittern sind der Gaisberg, gefolgt von Watzmann und dem Tennengebirge.

"Eichen sollst du weichen, Buchen sollst du suchen", sagt ein Sprichwort. "Ich verspreche: Sie sind im Fall der Fälle bei Eichen und Buchen gleich tot", sagte Uni-Professor und Meteorologe Alexander Keul im Rahmen des ersten Bayrisch-Salzburger Blitzschutztags. Das Forschungsinstitut "iSPACE" hatte sich gemeinsam mit dem Österreichischen Verband für Elektrotechnik und dem bayrischen Max-Planck-Institut die Gewitter genauer angesehen und die Ergebnisse am Montag präsentiert.

Gaisberg, Watzmann und Tennengebirge im Fokus
Heuer wurden bereits 2.366 Blitze in Salzburg gezählt, davon alleine im Mai 1.622. Die Anzahl variiert jährlich sehr stark. Besonders viele Blitze wurden auf dem Gaisberg gesichtet, gefolgt vom Watzmann und dem Tennengebirge. Aber auch die Gegend rund um Abtenau ist besonders von Gewittern gefährdet.

Um sich selbst vor Blitzen bestmöglich zu schützen, gibt es einige Tipps:

  • Nicht auf einem Feld, im Wasser oder unter einem Baum aufhalten. Nicht in der Nähe von Hochspannungsleitungen stehen.
  • Geschützter ist man in einem Auto, drei Meter von einem Objekt entfernt oder in einer Mulde.
  • Bei einem Gewitter nach vorne beugen oder in die Hocke gehen. Die Fußstellung sollte geschlossen sein.

Wer wissen will, wie weit ein Gewitter entfernt ist, muss zu zählen beginnen: Liegen zwischen Blitz und Donner drei Sekunden, beträgt die Distanz einen Kilometer.

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