Mo, 18. Dezember 2017

EVN reicht Klage ein

20.06.2011 17:50

Bildhübsche "Venusfalle" legt Stromkunden rein

Bildhübsch und wortgewandt: Klar, dass manche Kunden sofort Feuer und Flamme sind, wenn die "Stromverkäuferin für einen Alternativanbieter" ihre Rechenkünste spielen lässt. "Sie sparen 400 Euro, wenn sie umsteigen", soll sie versprochen haben. Doch das stimmt nicht – die EVN reicht deshalb nun Klage ein.

Mit "Bestpreis-Konditionen" werben die attraktive selbst ernannte Kundenberaterin und ihre Kollegen. Derzeit ziehen sie auf der Suche nach Stromkunden durchs Land. Wenn Bürger Interesse zeigen, rechnet die Frau laut Aussagen von Betroffenen vor: "Im Vergleich zum jetzigen Tarif können Sie pro Jahr 400 Euro sparen."

Dreistellige Vermittlungsgebühr in Rechnung gestellt
Als den Fachleuten der EVN diese Argumente zu Ohren kamen, fielen bei ihnen die Sicherungen aus: "Das ist absolut unprofessionell und gelogen." Der große Schock für die "Neukunden" kommt, wenn die erste Rechnung eintrudelt: Denn es kann – ganz gegen das Versprechen – bis zu 200 Euro mehr kosten als zuvor. Außerdem fällt anscheinend eine dreistellige "Vermittlungsgebühr" an. "Das hat mit fairem Wettbewerb nichts mehr zu tun. Wir haben Klage eingereicht", erklärt Sprecher Stefan Zach. Nun wird ermittelt, wo die "Stromverkäufer" überall Verträge abschließen wollten.

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