Mi, 18. Oktober 2017

Alpenquerung extrem

20.06.2011 14:09

Von Salzburg nach Monaco beim 5. Red Bull X-Alps-Rennen

Mit dem Gleitschirm und zu Fuß werden am 17. Juli 31 Athleten aus 22 Nationen zum 5. Red Bull X-Alps-Rennen, einer extremen Alpenüberquerung, von Salzburg aus Richtung Monaco starten. In rund 14 Tagen wollen die Piloten, egal bei welcher Witterung, 864 Kilometer Luftlinie zurücklegen. Neu ist in diesem Jahr eine GPRS-basierte Live Tracking Technologie, die alle fünf Sekunden ein Update liefert, so dass man die Teilnehmer über Google Earth rund um die Uhr live beobachten kann.

Der Startschuss fällt auf dem Salzburger Mozartplatz. Bei dem Rennen müssen die Athleten acht Wendepunkte passieren, ansonsten können sie die Route frei wählen. Überwacht werden sie dabei über GPS. Von der Salzburger Innenstadt geht es zunächst auf den Gaisberg und dann weiter zu dem neuen Wendepunkt am Dachstein. Weiters müssen der Großglockner, der Tre Cime und der Piz Palü überquert werden, bevor man "zum schwierigsten Wendepunkt, dem Matterhorn" gelangt. Über den Mont Blanc, Europas höchsten Berg, gilt es den Mont Gros zu erreichen und von dort nach Monaco abzugleiten. Auf den Gewinner warten 10.000 Euro Preisgeld.

Fünfstündige "Zwangspause" von 23 bis 4 Uhr
Neu ist in diesem Jahr eine fünfstündige "Zwangspause" von 23 bis 4 Uhr. "Diese Regel war uns wichtig, weil die Athleten sehr viel Reaktionsfähigkeit verlieren, wenn sie zu müde sind. Es wird spannend sein zu beobachten, wie die Athleten diese vorgeschriebene Ruhezeit nutzen werden - zum Schlafen, Essen oder vielleicht, um an ihrer Taktik zu arbeiten", so Kunstflug-Pilot und Mitveranstalter Hannes Arch am Montag. Wie in den Jahren zuvor werden die Sportler ihre Flugausrüstung, die rund acht Kilogramm wiegt, selbst tragen. Jeder Pilot wird aber auch einen eigenen Supporter bei sich haben - eine Art persönlichen Assistenten, der sich um Proviant und Kleidung kümmert.

Vier Österreicher am Start
Mit Paul Guschlbauer und Mike Küng gehen in diesem Jahr neben Helmut Eichholzer und Christian Amon auch zwei Rookies für Österreich an den Start. "Für mich stellt das Rennen eine große Herausforderung dar, die schon länger geplant war. Ich freue mich sehr, dabei zu sein", so Küng. "Wir wählen natürlich von den international besten Piloten aus. Es haben sich rund 100 Athleten getraut, sich zu bewerben, nicht mehr, weil die Piloten natürlich wissen, wie anspruchsvoll der Bewerb ist", so Arch.

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