Fr, 17. November 2017

Royal Ascot

17.06.2011 11:55

Kates Mutter durfte in einer königlichen Kutsche fahren

Eine große Ehre: Die Eltern von Königshaus-Neuling Catherine, Carole und Michael Middleton, durften in Ascot in einer königlichen Kutsche der Pferdekutschen-Prozession am sogenannten Ladies' Day hinter jener von Queen Elizabeth II. fahren und gehörten damit zum offiziellen Gefolge der Königin. Die Schwiegereltern von Prinz William dürfen damit wohl als aufgenommen in die königliche Familie betrachtet werden.

Carole Middleton lächelte unentwegt unter ihrem eleganten Hut. Dazu hatte die 56-Jährige ein edles, champagnerfarbenes Kostüm gewählt. Die Königin erschien am dritten Renntag in einem korallenfarbenen Seidenkostüm, dazu hatte die 85-jährige britische Monarchin einen passenden Hut mit einer großen roten Blume und etwas Grasartigem drum herum gewählt.

Unter den prominenten Besuchern waren an dem wolkenverhangenen Tag auch Sänger, Fußballer und Filmstars. Die britische Schauspielerin Liz Hurley ließ Twitter-Freunde wissen, sie würde wegen der Regenschauer und kühlen Temperaturen ein Unterhemd unter ihrem Versacekleid tragen.

Der dritte Tag von Ascot, der Galopprennbahn nahe dem königlichen Schloss Windsor, ist der wichtigste Renntag. Denn es geht um den seit 1807 vergebenen Golden Cup, der mit 250.000 Pfund (285.000 Euro) dotiert ist. Königin Anne hatte das Pferderennen von Ascot 1711 ins Leben gerufen, um schnelle Schlachtrösser für den Krieg auszuwählen.

Seitdem hat Ascot viele Sieger erlebt. Legendäre Pferde wie "Yeats", der zwischen 2006 und 2009 als bisher einziger viermal in Folge den Gold Cup gewann. In diesem Jahr sind für die 30 Rennen mit 500 Pferden vier Millionen Pfund Preisgeld ausgelobt. Jedes Jahr werden in Ascot 170.000 Flaschen Champagner getrunken sowie mehr als 10.000 Hummer und 5.000 Austern verspeist.

Für die Zuschauer gelten strenge Regeln, der Dress Code ist eine der wichtigsten. Für das Fußvolk auf der 2006 für 220 Millionen Pfund sanierten Haupttribüne reichen Hemd und Krawatte. In der Royal Enclosure - dort, wohin es alle zieht, die entweder schön oder reich oder beides sind - geht das so einfach nicht. Der Herr hat Stresemann und Zylinder zu tragen - und sollte diesen nur beim Essen oder in geschlossenen Räumen absetzen. Selbst für Weste, Krawatte und Hemdmanschetten gibt es Empfehlungen.

Den Damen wird nicht exakt gesagt, was sie zu tragen haben. Dafür gibt der königliche Treuhänder ihnen unmissverständlich zu verstehen, was gar nicht geht: Minirock, schulterfrei, Spaghetti-Träger.

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