Fr, 20. Oktober 2017

Kein Jury-Prozess

16.06.2011 14:09

Sheen scheitert mit Verfahren gegen Warner Brothers

Kein Glück für Charlie Sheen: Der Rechtsstreit zwischen dem Schauspieler und dem Filmstudio Warner Brothers, das die Erfolgssitcom "Two and a Half Men" produziert, solle in einem Schiedsverfahren geschlichtet werden. Dies entschied am Mittwoch ein Gericht im kalifornischen Santa Monica und wies damit einen Antrag Sheens zurück, der ein Verfahren vor Geschworenen angestrebt hatte.

Begründung dieser Entscheidung sei, so hieß es, dass für den Fall eines Streits im Vertrag zwischen beiden Seiten ein Schiedsverfahren vorgesehen sei. Bis Mitte März spielte Charlie Sheen ja die Rolle des Charlie Harper in der Serie. Öffentliche Schimpftiraden gegen den Produzenten Chuck Lorre und Drogenprobleme kosteten dem 45-Jährigen schließlich den Job. Er wurde wegen Vertragsbruchs gefeuert.

Sheen forderte daraufhin von Warner Brothers 100 Millionen Dollar (70 Millionen Euro) Schadenersatz und verlangte einen Jury-Prozess. Der Richter in Santa Monica lehnte dies jedoch ab und erklärte: "Diese Angelegenheit muss zweifellos an einen Schlichter übergeben werden." Warner Brothers hatte im Mai entschieden, die Serie mit dem Schauspieler Ashton Kutcher fortzusetzen. Die Dreharbeiten für die neunte Staffel sind nach Angaben des Fernsehsenders CBS für den Sommer geplant. Die ersten neuen Folgen sollen im Herbst in den USA laufen.

Sheen ist wegen seiner Eskapaden regelmäßig in den Schlagzeilen und war etwa wegen ehelicher Gewalt mit dem Gesetz in Konflikt gekommen. Nach seinem Rauswurf ging er mit einer Comedy-Show "My Violent Torpedo of Truth" auf USA-Tournee.

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