Di, 17. Oktober 2017

Nächster Rückschlag

09.06.2011 10:50

Technik-Chef verlässt Nokia offenbar im Streit

Erst am Dienstag musste Nokia nach sinkenden Absatzzahlen und der Streichung Tausender Arbeitsplätze einen neuerlichen Rückschlag hinnehmen, als die Ratingagentur Fitch die Note für die Kreditwürdigkeit der Finnen senkte. Nun folgt bereits der nächste: Nokias Technik-Chef Rich Green verlässt den Handykonzern - offenbar im Streit um Unternehmensstrategie.

Green habe sich aus persönlichen Gründen eine Auszeit genommen, berichtet die finnische Tageszeitung "Helsingin Sanomat" in ihrer Donnerstagsausgabe. Nach Informationen der Zeitung wird Green mindestens bis Jahresende nicht im Unternehmen sein und wahrscheinlich nicht zurückkehren. Nokia hat die Auszeit bestätigt, aber dafür bisher weder einen Grund noch die Dauer angegeben.

Die Tageszeitung nennt als Grund für Greens voraussichtliches Ausscheiden aus dem Unternehmen unterschiedliche Auffassungen über die Unternehmensstrategie. Demnach soll Green unter anderem für eine Weiterentwicklung von MeeGo plädiert haben.

Nokia-Chef Stephen Elop hatte im Februar bei der Bekanntgabe der Zusammenarbeit mit Windows die Einstellung der Betriebsysteme Symbian und MeeGo mitgeteilt. Elop hatte die Einstellung von MeeGo damit begründet, dass es Jahre dauern würde, bis MeeGo-Mobiltelefone auf den Markt gebracht werden könnten.

Das könnte Sie auch interessieren
Kommentar schreiben

Liebe Leserin, lieber Leser,

die Kommentarfunktion steht Ihnen ab 6 Uhr wieder wie gewohnt zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
das krone.at-Team

Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Für den Newsletter anmelden