Do, 19. Oktober 2017

Kameraneuheit

08.06.2011 15:07

Sony präsentiert neue „NEX“- und „Alpha“-Modelle

Sony hat am Dienstag zwei neue Kameramodelle präsentiert. Neben der neuen Spiegelreflexkamera "Alpha SLT-A35" mit teildurchlässigem Spiegel stellte der japanische Konzern mit der "NEX-C3" die nach eigenen Angaben weltweit kleinste und leichteste Systemkamera mit Wechseloptik und APS-C-Bildsensor vor.

Dem Hersteller nach konnte die Größe der Kamera gegenüber dem Vorgängermodell "NEX-3" (links im Bild) noch einmal um sechs Prozent auf nunmehr 225 Gramm reduziert werden. Herzstück der 16,2-Megapixel-Kamera mit dem 3-Zoll-Display ist Sonys "Exmor APS-C HD"-CMOS-Sensor, der eine Lichtempfindlichkeit von bis zu ISO 12.800 erlaubt. Mit Verschlusszeiten von 30 bis zu 1/4000 Sekunden ermöglicht die Systemkamera Serienbildaufnahmen mit bis zu 5,5 Bildern pro Sekunde. Auch Video beherrscht die "NEX-C3", und zwar in hochauflösendem 720p.

Aus dem Segment der Kompaktkameras entlehnt sind die zahlreichen Automatiken und Bildverbesserer, die "den Weg zu professionell anmutenden Aufnahmen ebnen" sollen, wie es seitens Sony heißt. So bietet die Kamera neben dem bereits bekannten Schwenkpanoramamodus, der Panoramen wahlweise in 2D oder 3D aufnimmt, etwa auch einen HDR-Modus sowie spezielle Unschärfe- und neue Bildeffekte ("Monochrom", "Retro", "Partielle Farbe"), die teilweise sogar miteinander kombiniert werden können.

Ab August soll die "NEX-C3" für günstigstenfalls rund 630 Euro erhältlich sein. Im Lieferumfang enthalten sind ein externes Blitzgerät sowie ein neuer Akku, dessen Betriebsdauer im Vergleich zu den Modellen NEX-3 und NEX-5 um 20 Prozent gesteigert wurde. Voll geladen, soll der Akku für bis zu 400 Aufnahmen reichen.

Neue Spiegelreflex der "Alpha"-Serie
Als klassische Spiegelreflexkamera präsentiert sich hingegen Sonys neuestes Modell der "Alpha"-Serie, die "SLT-A35". Wobei "klassisch" nicht ganz stimmt, setzt die Kamera doch auf Sonys 2010 eingeführte " Translucent Mirror"-Technologie. Diese ersetzt den beweglichen Spiegel einer konventionellen Spiegelreflex durch einen fest stehenden Spiegel, der teildurchlässig für Licht ist., was neben einer geringeren Baugröße des Spiegels und einem kompakteren Kameragehäuse vor allem schnellere Serienbildaufnahmen ermöglicht, da das einfallende Licht permanent auf den Autofokussensor geleitet wird.

Davon abgesehen, kann die ab August erhältliche "SLT-A35" mit einer effektiven Auflösung von 16,2 Megapixeln, einer Lichtempfindlichkeit von bis zu ISO 12.800 und Serienbildaufnahmen mit bis zu sieben Bildern pro Sekunde aufwarten. Videos werden mit einer Auflösung von 1080i im AVCHD-Format gedreht, und für die Bildbearbeitung stehen wie bei der NEX-C3 zahlreiche Effekte und Automatiken bereit. Kostenpunkt: ab 649 Euro (nur Gehäuse).

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