Sa, 16. Dezember 2017

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06.06.2011 14:38

Pfingstfestspiele 2012 werden zu Bartoli-Starparade

Cecilia Bartoli, Star-Sopranistin und Neo-Intendantin der Pfingstfestspiele, sowie ihr Mentor Alexander Pereira haben prominente Freunde in der klassischen Sänger- und Schauspieler-Szene. Wie Bartoli und Pereira am Montag in München bekannt gaben, wird Bartoli bei den Pfingstfestspielen 2012 nicht nur in die Rolle der Cleopatra in Händels "Giulio Cesare" schlüpfen und einen Liederabend mit virtuosen Barock-Arien rund um die ägyptische Königin geben. Für ihr Programm-Debüt von 25. bis 28. Mai 2012 mit dem Titel "Cleopatra - im Labyrinth von Eros und Macht" bringt Bartoli eine lange Reihe von Topstars mit nach Salzburg.

Vornehmlich die Opern-Eigenproduktion "Giulio Cesare in Egitto" - Giovanni Antonini und Il Giardino Armonico werden sich um die Musik kümmern, Moshe Leiser und Patrice Caurier stehen als Regisseure im Programmheft. Definitiv prominenter aber liest sich die Sängerbesetzung, neben Bartoli selbst werden Anne-Sophie von Otter, Andreas Scholl, Philippe Jaroussky, Christophe Dumaux, Ruben Drole und Peter Kalman auf der Bühne zu erleben sein (25. und 27. Mai, Haus für Mozart). Bei diesen zwei Vorstellungen wird es aber nicht bleiben - Intendant Pereira will die Pfingstoper ins Sommer-Programm aufnehmen und dort weitere fünfmal aufführen.

"Cleopatre" in der Felsenreitschule
Am 26. Mai folgt dann eine szenische Lesung. Unter dem Titel "Cleopatra amorosa" werden sich Sunnyi Melles, Brigitte Hobmeier, Sven-Eric Bechtolf und Jens Harzer im Salzburger Landestheater mit William Shakespeares Text beschäftigen. Nach dem wie die Oper von Il Giardino Armonico gestalteten Bartoli-Abend mit barocken Virtuosen-Arien (26. Mai, Mozarteum), folgt am 27. Mai in der Felsenreitschule eine konzertante Aufführung von "Cleopatre", einer Oper in vier Akten von Jules Massenet. Das künstlerische Personal heißt Mozarteumorchester Salzburg und Salzburger Bachchor unter Vladimir Fedoseyev. Es singen Sophie Koch als Cleopatre, Ludovic Tezier als Marc-Antoine und Veronique Gens als Octavie.

Uraufführung eines Auftragswerkes von Shchedrin
Am 28. Mai sind unter dem Titel "Cleopatra tragica" Musiker wie Sir John Eliot Gardiner sowie Symphonieorchester und Chor des Bayerischen Rundfunks mit den Solisten Vesselina Kasarova und Piotr Beczala angesagt. Auf dem Programm steht Musik von Robert Schumann, Hector Berlioz und Johannes Brahms. Das letzte Konzert am 28. Mai im Großen Festspielhaus steht unter dem Titel "Cleopatra orientale". Im Zentrum steht dabei die Uraufführung eines Auftragswerkes der Salzburger Pfingstfestspiele von Rodion Shchedrin, dazu kommt Musik von Charles Gounod, Jules Massenet und Sergej Prokofjew. Auch die Besetzungsliste ist außergewöhnlich - es musizieren Valery Gergiev mit dem Orchester des Mariinski-Theaters St. Petersburg, als Solistin ist Anna Netrebko angekündigt.

Abgerundet wird das erste Salzburger Pfingstprogramm von Cecilia Bartoli und Alexander Pereira mit einem Filmmarathon im Filmkulturzentrum DAS KINO. Geboten werden "Cleopatra" aus dem Jahre 1917 bis hin zu "Asterix und Kleopatra" in der Comic-Version. Als Extra-Zuckerl für Cleopatra-Fans gibt's ein ägyptisches Dinner mit Musik im Karl-Böhm-Saal. Neuer Pfingstsponsor ist der Uhrenhersteller Rolex - die Eintrittskarten kosten von 10 bis 370 Euro.

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