Sa, 18. November 2017

Bei Norwegen-Urlaub

05.06.2011 11:58

Frau wird von ihrem Mann fotografiert und stürzt in Tod

Schreckliches Unglück am Freitagnachmittag bei dem bekannten Voringsfossen-Wasserfall in Norwegen: Als sie für ein Erinnerungsfoto posierte, verlor die 61-jährige Waltraud T. den Halt und stürzte vor den Augen ihres Ehemannes mehr als 100 Meter in die Tiefe. Für die Oberösterreicherin gab es keine Rettung mehr.

Freitag, gegen 16.30 Uhr, an dem Wasserfall im norwegischen Eidfjord: Wie Dutzende weitere Urlauber wollte sich auch die mit ihrem Ehemann per Wohnwagen durchs Land tourende Waltraud T. die beeindruckende Touristenattraktion nicht entgehen lassen. 183 Meter schießt das Wasser hier in die Tiefe.

Ausgerutscht und in Schlucht gestürzt
Ein Anblick, den das Ehepaar aus Weyer im Bezirk Steyr-Land für die Lieben in der Heimat festhalten wollte - mit Wasserfall und Schlucht im Hintergrund. Doch es kam zur Tragödie: In den vergangenen Tagen hatte es viel geregnet, die Wurzeln und Steine an dem Aussichtspunkt waren sehr rutschig. Die 61-Jährige verlor beim Posieren nahe dem Abhang plötzlich den Halt, rutschte aus und stürzte vor den Augen ihres Gatten in die Tiefe.

Trotz sofortiger Alarmierung der Einsatzkräfte gab es für die Frau keine Rettung mehr - sie konnte per Hubschrauber nur noch tot aus der Schlucht geborgen werden.

Familie und Heimatgemeinde unter Schock
Während die Tochter der Verstorbenen sich umgehend auf den Weg nach Norwegen machte, kümmerte sich ein Kriseninterventionsteam um den unter Schock stehenden Witwer. Auch in der Heimatgemeinde des Ehepaares herrscht große Betroffenheit. Waltraud T. galt in Weyer als sehr beliebt und aktiv in der Gemeinde.

Wie Bügermeister Gerhard Klaffner am Sonntag erklärte, sei die Mutter zweier erwachsener Kinder erst seit Kurzem in Pension gewesen und hätte sich gemeinsam mit ihrem Mann noch sehr viel vorgenommen. Besonders die Reisen mit dem Wohnmobil seien dem Ehepaar am Herzen gelegen.

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