Di, 17. Oktober 2017

Ninas Wertung

01.06.2011 10:11

Der krone.at-Hundezonentest: Ziegelteich, Wien 22

Im Wasser planschen und anschließend rasante Runden über die Wiese ziehen, das lässt so ein Hundeherz höher schlagen! Deshalb habe ich mit Frauchen die Hundeauslaufzone beim Hirschstettner Badeteich besucht.

Größe: Mit 22.000 m² bietet die größte Hundezone in der Donaustadt am südlichen Teil des Hirschstettner Badeteichs große Wiesen und viele Bäume, die an heißen Tagen wohltuenden Schatten spenden und mich Stöckchen zum Apportieren und Abnagen aufstöbern lassen.

Sicherheit: Abgesehen von der optischen Abgrenzung durch die Böschung gibt es keine Absicherung zur Straße. Beim Rennen mit Kameraden können das manche schon mal übersehen. Grundgehorsam ist also unerlässlich, Wohlerzogene wie ich werden dann aber mit voller Bewegungsfreiheit belohnt.

Ausstattung: Einige Bänke laden Frauchen zum Verweilen ein. Hundesackerlautomaten sind auch ausreichend vorhanden. Im Sommer sollte man in den Abendstunden Gelsenschutz nicht vergessen, meint mein Frauchen. Ein Imbissstand außerhalb der Hundezone sorgt für die Verpflegung von Frauchen und Herrchen, angeleint dürfen wir mit hinein. Trinkbrunnen sind leider nicht in unmittelbarer Nähe vorhanden, ich nehme inzwischen mit ein paar Zügen aus dem Teich Vorlieb.

Erreichbarkeit: Öffentlich gelangt man mit den Autobuslinien 23A, 24A und 95B zum so genannten „Ziegelteich“. Mit dem Auto dauert die Parkplatzsuche bei Schönwetter etwas länger, in den Seitengassen der Spargelfeldstraße wird man jedoch meist fündig.

Gesellschaft: In dieser Hundeauslaufzone tut sich eigentlich immer etwas. Im Großen und Ganzen gut trifft man auf gut sozialisierte Artgenossen, sodass es kaum zu Konflikten und Raufereien kommt. Auch zu stark frequentierten Zeiten im Hochsommer verteilt sich das Publikum, und wenn ich einmal keine Lust mehr auf meinesgleichen habe, finde noch ein Plätzchen, um mich mit Frauchen etwas zurückzuziehen oder gemeinsam zu baden. Abends sind die Ufer oft von Fischern belegt, die sich dann zuweilen über den einen oder anderen Hechtsprung ins Wasser beschweren und leider manchmal auch Angelhaken etc. liegen lassen.

Fazit: Was das unbeschwerte Vergnügen etwas trübt ist, dass auch hier wie leider in vielen Gegenden Wiens derzeit gilt: erhöhte Vorsicht vor Giftködern! Abgesehen davon gibt es in der großzügigen Auslaufzone eine Menge Platz zum Spielen und Tollen mit Gleichgesinnten, viel Baumschatten und die Ufer sind sehr schön zum Hineinspringen, auch für die kleineren unter uns. Das gibt 4 von 5 Punkten.

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