So, 19. November 2017

Anrainer empört

29.05.2011 19:16

„Brodhäusl“ soll für Kreisverkehr abgerissen werden

Am Volksgarten brodelt die Volksseele: 900.000 Euro soll der Ausbau der Bürglsteinstraße kosten, das alte "Brodhäusl", einst Mautstation der Stadt, soll dazu weichen. Anrainer sind strikt gegen einen neuen Kreisverkehr an dieser Stelle. Helmut Haigermoser: "Der Stadt fehlt einfach das Geschichtsbewusstsein."

Die Neuregelung des Verkehrs zwischen Karolinenbrücke und dem "Steinlechner" treibt jetzt schon vielen Anrainer die Zornesröte ins Gesicht: Beim UKH hat die Stadt eine Fußgängerampel einfach abgeschaltet und auch die Zebrastreifen beim Steinlechner-Kreisverkehr sind weder markiert noch als solche zu erkennen: "Für Kinder und ältere Menschen ist der Weg über die Straße dort lebensgefährlich und täglich ein Spießrutenlauf."

"Kein Mensch braucht diesen Kreisverkehr"
Wirtschaftkammer-Vizepräsident Helmut Haigermoser ist auch empört darüber, dass das alte "Brodhäusl" (mit Trafik und einem kleinen Beisl) weichen soll: "Das Haus ist Salzburger Geschichte, doch die ist Salzburgs Politikern offenbar egal. Es gab einst der Gegend den Namen Brodhäuslau, bevor Kaiser Franz Josef den Salzburgern den Volksgarten schenkte, der nach ihm benannt wurde."

Ex-VP-Mandatar Anton Bucek hat die Stadtpolitiker aufgefordert, den Abbruch zu überdenken: "Kein Mensch braucht dort einen Kreisverkehr und eine neue Betonwüste."

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