Sa, 18. November 2017

Insektenallergie

29.05.2011 11:11

„Ärzte hätten mir beinahe den Fuß abnehmen müssen“

Wie lebt man mit einer - möglicherweise lebensbedrohenden - Insektenallergie? Nachdem in Wartberg/Aist ein 43-Jähriger nach einem Wespenstich gestorben ist, erzählt der 33-jährige Michael H. aus Pasching (Bild), warum er selten barfuß geht, Badeseen möglichst meidet und stets das Notfallset bei sich trägt.

"Krone": Wann haben Sie von Ihrer Allergie erfahren?
Michael H.: Daran kann ich mich gar nicht erinnern, ich war noch sehr klein. Da wurde ich gestochen, der Fuß ist angeschwollen und meine Eltern haben mich zum Arzt gebracht. Der hat gesagt, dass es gerade noch rechtzeitig war, wenig später hätten sie den Fuß abnehmen müssen.

"Krone": Dann wurden Sie getestet.
H.: Ja, und ich reagiere allergisch auf Bienen und Wespen. So mit 18, 19 Jahren wurde es dramatischer, schwollen auch Kopf und Hals an, ich bekam überhaupt keine Luft mehr.

"Krone": Da hilft das Notfallset?
H.: Ja, früher brauchte ich es jeden Sommer drei bis vier Mal. Jetzt bin ich vorsichtiger, laufe nicht barfuß im Gras und gehe lieber ins Hallenbad als an den See.

"Krone": Schmälert das eigentlich Ihre Lebensqualität?
H.: Nein, es gibt viel Schlimmeres. Ich weiß ja, worauf ich aufpassen muss.

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