Di, 21. November 2017

Ruinierte Aussicht

25.05.2011 11:14

„Hotelturm“ am Wolfgangsee sorgt für heftige Kritik

Der heiß diskutierte Neubau eines "Hotelturms" in St. Wolfgang wird nach massiver Kritik neu geplant. Nun hat jedoch auch der Umweltanwalt eine negative Stellungnahme abgegeben. Da schaut es mit der Hotelsituation am Attersee besser aus: Innerhalb kurzer Zeit gehen zwei neue Häuser in Betrieb.

Der Betreiber Arno Perfaller plant auf einem Hang in St. Wolfgang die Errichtung eines elfgeschossigen, 35 Meter hohen Hotels. Gegen den Neubau üben nicht nur die Anrainer und der Bürgermeister Kritik, sondern auch Umweltanwalt Martin Donat spricht sich klar gegen das Projekt aus. Er fürchtet um das bestehende Landschaftsbild: "Dabei kommt der Seeufer-Schutz unter die Räder. Und außerdem würde ei-
ne Verbauung das gesamte Erscheinungsbild des Uferbereichs am Wolfgangsee belasten."

Projektbetreiber lenkt ein
Aufgrund der Kritik lässt der Projektbetreiber Perfaller das Hotel umplanen und führt laufend Gespräche mit Naturschutz und Behörden. "Ich möchte nicht, dass mir nachgesagt wird, ich hätte ein Gebäude gebaut, das die Landschaft verschandelt! Derzeit sind wir in der Planungsphase, aber der Bau wird im neuen Entwurf auf jeden Fall kleiner und niedriger werden", so Perfaller.

Schneller voran geht's bei den Gästehäusern in Seewalchen am Attersee. Seit Ende April ist das Hotel Attersee wieder in Betrieb, wird aber heuer vorwiegend Seminargäste beherbergen. Für Urlauber stehen dennoch Zimmer mit Frühstück zur Verfügung. Und nach umfangreichen Renovierungen wird auch die Residenz Häupl am 14. Juni wieder eröffnet.

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