Mo, 20. November 2017

Schauspiellegende

24.05.2011 16:44

Fritz Schediwy erlitt auf Bühne tödliche Herzattacke

Der Schauspieler Fritz Schediwy (68, im Bild mit Kirsten Dene), hat auf der Bühne des Berliner Schiller-Theaters eine tödliche Herzattacke erlitten. Nach Angaben der Berliner Staatsoper konnten ihn herbeigerufene Notärzte am Montagabend zwar noch wiederbeleben, er starb aber später in einer Klinik. Bei der Lesung waren auch Schauspielerin Eva Mattes und Opernintendant Jürgen Flimm dabei.

Flimm würdigte Schediwy am Dienstag als einen der profiliertesten deutschen Schauspieler. "Wir sind tief betrübt über diesen plötzlichen Abschied von einem großen Künstler."

Schediwy wurde 1943 in Prag geboren und lernte sein Handwerk an der Otto-Falckenstein-Schule in München. In seiner jahrzehntelangen Karriere arbeitete er mit Größen wie Peter Zadek, Claus Peymann, Jürgen Gosch, Rainer Werner Fassbinder und Werner Schroeter zusammen. Unter Burgtheater-Direktor Peymann war er u.a. der Mackie Messer in Paulus Mankers "Dreigroschenoper"-Inszenierung und spielte den Scarpia in einer "Tosca"-Sprechtheaterversion.

Mit Schroeter drehte er "Malina", mit Fassbinder "Berlin - Alexanderplatz". Zuletzt stand er mit "Die Möwe" auf dem Spielplan des Düsseldorfer Schauspielhauses.

Schediwy war bei der Vorstellung eines bei Suhrkamp erschienenen Buches über den Bühnenbildner und Regisseur Wilfried Minks zu Gast, wie der Verlag bestätigte.

Das könnte Sie auch interessieren
Kommentar schreiben

Liebe Leserin, lieber Leser,

die Kommentarfunktion steht Ihnen ab 6 Uhr wieder wie gewohnt zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
das krone.at-Team

Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Für den Newsletter anmelden