Mo, 20. November 2017

Razzia im Gefängnis

23.05.2011 16:03

Drogen, Messer und Tätowiermaschine sichergestellt

Messer, Drogen, Handys und sogar eine selbstgebastelte Tätowiermaschine - das ist die reiche "Ernte" von 120 Justizbeamten bei einer geheimen Razzia Montag früh in der Vollzugsanstalt Hirtenberg im niederösterreichischen Bezirk Baden. Die Zellen von 380 Häftlingen wurden von oben bis unten gefilzt. Auch Hunde des Landespolizeikommandos kamen zum Einsatz.

Betrüger, Räuber, schwerkriminelle Drogenhändler: Für 380 Verurteilte ist die Justizanstalt in Hirtenberg derzeit ihre Unterkunft. Der jüngste Insasse ist gerade einmal 19 Jahre alt, der "Häfn-Opa" ist schon 66.

Hunderte Zellen durchsucht
Für alle hieß am Montag: Zelle räumen! Schon kurz nach dem Morgengrauen begannen die 120 Justizbeamten der Einsatzgruppe aus Wien, Niederösterreich, dem Burgenland und der Steiermark mit der generalstabsmäßig geplanten Schwerpunktaktion. Während die Insassen in abgetrennten Räumen warten mussten, wurden Hunderte Zellen, Gemeinschaftsräume sowie Toiletten gefilzt und von den Diensthundeführern des Landespolizeikommandos durchsucht.

"Es wurde gute Arbeit geleistet"
Die erste Zwischenbilanz der Razzia am Montagnachmittag: Dutzende beschlagnahmte Handys und Ladegeräte, Drogenpfeifen und Stichwaffen wie angeschliffene Buttermesser. Auch eine selbstgebastelte Tätowiermaschine (!) konnte konfisziert werden.

Brigadier Erich Huber-Günsthofer, Leiter der Abteilung Sicherheit und Bau der Vollzugsdirektion, zeigte sich mit dem Ergebnis der Aktion überaus zufrieden: "Hier wurde gute Arbeit geleistet."

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