Mi, 18. Oktober 2017

Fekter im Interview

20.05.2011 11:31

„Mit mir wird es keine höheren Steuern geben“

Die "Krone" hat Maria Fekter beim Heimatbesuch in Oberösterreich zum Interview gebeten. Die Finanzministerin nimmt zur Spitalsreform, VP-Patzern und zum Ruf nach neuen Steuern Stellung.

"Krone": Mit Wolfgang Großruck hat sich neuerlich ein VP-Abgeordneter einen ordentlichen Patzer geleistet.
Maria Fekter: Das war eine Ungeheuerlichkeit im Hinblick auf den Vorwurf gegen Strauss-Kahn. Die chauvinistische Darstellung verurteile ich zutiefst.

"Krone": Es scheint, als würde sich damit wieder ein Ausrutscher in die Serie der VP-Fehltritte in Oberösterreich einreihen. Müsste LH Pühringer seine Leute besser im Griff haben?
Fekter: Unser LH ist darauf bedacht, dass die VP-Funktionäre sorgsam arbeiten. Wegen der nicht duldbaren Vorkommnisse wurde politische Verantwortung übernommen und Konsequenzen gezogen.

"Krone": Oberösterreich steckt mitten in einer Spitalsreform, die für gehörigen Protest sorgt. Wie stehen Sie als Finanzministerin dazu?
Fekter: Dass wir im Gesundheitsbereich Reformen brauchen, ist unbestritten. Wer das negiert, der lügt sich selbst in die Tasche.

"Krone": Der Aufschrei ist für Sie also nicht nachvollziehbar.
Fekter: Es ist ein Österreich-Phänomen, dass man Veränderungen zwar einfordert, wenn sie aber durchgeführt werden, geht bei den Betroffenen das Getöse los.

"Krone": Was wollen Sie als Finanzministerin für Oberösterreich erreichen?
Fekter: Mit mir wird es keine höheren Steuern geben, weil das den Mittelstand, der jetzt schon die Cashcow ist, wieder treffen würde.

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