Mi, 18. Oktober 2017

Grace, Kate & Co.

10.06.2011 16:57

Ein Traum in Weiß: So schön sind royale Brautkleider

Während bei der Traumhochzeit von Prinz William und seiner Catherine am 29. April bis zum Tag der Trauung die ganze Welt gerätselt hat, welchen Designer sich die zukünftige Herzogin von Cambridge für ihr Brautkleid wohl ausgesucht hat, ist dies am 2. Juli in Monaco kein Geheimnis. Denn bereits seit Jänner ist bekannt, dass Giorgio Armani an Charlene Wittstocks Traum in Weiß Hand anlegt.

Eigentlich ist es kein Wunder, dass Charlene Wittstock, die zukünftige Ehefrau von Fürst Albert I. von Monaco, Giorgio Armani auswählte. Immerhin zählt die Südafrikanerin seit vielen Jahren zu den Stammkundinnen des Designers. Armani selbst meinte schon im Jänner, er sei "stolz und zufrieden", dass ihm diese ehrenvolle Aufgabe zuteilwird. Das Kleid, so wird seitdem in den Medien gemunkelt, soll aus der Haute-Couture-Linie des Hauses stammen, die für präzise Schnitte und edelste Stoffe bekannt ist.

Charlenes Schwiegermutter Grace Kelly, die 1982 bei einem Autounfall ums Leben kam, trug bei ihrer Hochzeit mit Fürst Rainier eine klassische, hochgeschlossene 50er-Jahre-Robe (siehe Foto links und Bilder in der Diashow). Ihr Brautkleid entwarf damals die Kostümbildnerin Helen Rose, die sich auch ihre Kleider für den Film "High Society" ausgedacht hatte.

Queen Victoria war Trendsetterin
Dabei ist die Tradition des weißen Brautkleides eine vergleichsweise junge – und wurde von einer britischen Herrscherin hervorgerufen. Königin Victoria verdankt die Damenwelt die Einführung eines weißen Brautkleids. Davor galt die Farbe Weiß als Trauerfarbe, zur Hochzeit schritt man gewöhnlich im "Sonntagsstaat" vor den Traualtar.

Erst 1840 wählte Victoria bei der Trauung mit ihrem Cousin Prinz Albert von Sachsen-Coburg ein Kleid aus weißem Satin, dessen Spitzenbesatz zum Schleier passte. Weiß wurde daraufhin für alle wohlhabenden Bräute auf der britischen Insel zur Modefarbe – ein Trend, der sich bis heute hält und dem sich die royalen Bräute gerne angeschlossen haben, wie unsere Diashow zeigt.

Wunderschön war auch das Kleid ihrer Namenskollegin und künftigen Königin: Schwedens Kronzprinzessin Victoria war zu ihrer Trauung in einem Brautkleid des Modeschöpfers Pär Engsheden erschienen: schlicht, aus cremefarbener Seide, mit fast fünf Meter langer Schleppe, in der Hand einen Strauß aus weißen schwedischen Sommerblumen, auf dem Kopf das Diadem, das auch ihre Mutter, Königin Silvia, bei ihrer Hochzeit mit König Carl XVI. Gustaf genau 34 Jahre zuvor getragen hatte.

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